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Kurz notiert: „Hundehütte zum Ausführen“

(März 2013) Der japanische Architekt Toyo Ito ist der Gewinner des diesjährigen Pritzker Preises. Wie es in einer Pressemitteilung der Hyatt Foundation heißt, verbindet sein Werk „innovative Konzepte mit wunderbar ausgeführten Gebäuden“. Der 71-Jährige mit Lebensmittelpunkt in Tokio habe „mit großem Erfolg Büchereien, Häuser, Theater, Geschäfte, Bürogebäude und Hallen (realisiert) und dabei jedesmal die Möglichkeiten von Architektur erweitert“.

Weniger bekannt ist Toyo Itos Beitrag zu der Webpage Architecture for Dogs. Dort hat das Hara Design Institute Architekten und Designer (bekannt oder nicht) dazu aufgerufen, „Wohnhäuser“ im weitesten Sinnen für diese Vierbeiner zu entwerfen. Im Sinne von Open Source wird ausreichend Information zur Verfügung gestellt, so dass der Besucher die Beiträge selber nachbauen kann.

Toyo Ito schreibt zu seiner Idee: „Hunde wollen Auslauf haben, egal ob es den ganzen Tag regnet, ob der Asphalt heiß ist oder ob das Tier alt ist und seine Knochen mürbe sind. Ich habe diese ‚Hundehütte zum Ausführen’ entworfen, um dem Tier unter solchen Umständen wenigstens ein bisschen das Leben leichter zu machen.“

Der Pritzker Preis ist mit 100.000 $ dotiert und gilt als die höchste Auszeichnung für Architekten. Die Hyatt Foundation hat ihn gestiftet.

Pritzker Preis

Toyo Ito auf Architecture for Dogs

See also: Stone-Ideas.com hatte vor einer Weile über das Haustier-Dorf aus Travertin des italienischen Designers Raffaello Galiotto beriichtet: