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Kurz notiert

(August 2013) Die türkische Messe „Marble“ in Izmir, die in diesem Jahr zum 19. Mal stattfand, könnte richtig wachsen – wenn das neue Gelände in der Nähe des Flughafens endlich fertig würde. In diesem Jahr war der Platzmangel im „Kültürpark“ mitten in der Stadt so gravierend, dass die Veranstalter sogar einen Parkplatz als Ausstellungsfläche nutzten. Man kam sich vor „wie beim Picknick“, spottete die Zeitschrift „Marble Trend“ (April/Mai/Juni 2013). Fraglich ist, ob die bereits im Bau befindlichen neuen Hallen am Flughafen bis zur Messe 2014 (26.-29. März) fertig werden. Kenner der Sachlage sagen, dass es an Unterstützung seitens der türkischen Regierung mangele, weil in Izmir eine andere Partei als die von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan an der Macht ist.

Latest news: „China has banned the construction of government buildings for five years, according to state media“, the BBC reports. The move was taken to fight corruption. „Glitzy new government buildings, sometimes in impoverished areas, have been a source of public outrage”, the report says: „The directive forbids luxury makeovers and expansions done under the guise of repair work.“   

Zahlen über den britischen Markt für Naturstein hat die Fachzeitschrift Natural Stone Specialist veröffentlicht.   

Die Biennale della Pietra Lavorata 2013 findet vom 29. August bis zum 01. September in dem Ort Castel San Niccolò in Arezzo, Italien statt.   

   Einen Tisch aus Massivholz sollen Designer für den 1. Design Award der italienischen Firma Riva1920 entwerfen. Symbol des Wettbewerbs ist eine Glühbirne aus Holz, das Motto lautet „Accendi la tua Idea“. Das Material soll aus ökologischer Produktion kommen, andere Stoffe (außer Plastik) können hinzugenommen werden.   

„Sacrilege“ (Frevel) hat der Künstler Jeremy Deller seinen Nachbau von Stonehenge als Hüpfburg genannt. Er zieht derzeit damit durch Großbritannien (Video, 1).

Die Bewerbungsunterlagen für das New Brunswick International Sculpture Symposium 2014 stehen im Netz.  

Die Schmutzkrusten auf der Porta Nigra, dem römischen Stadttor in Trier, sollen gesäubert werden, ohne das typische dunkle Erscheinungsbild des Sandsteins zu verändern. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert ein Forschungsprogramm dazu mit 68.000 €.   

 „Jenseits des Guten und Schönen – Unbequeme Denkmale?“ lautet das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals am 8. September, der bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert wird. Dem schwierigen Motto widmet sich nun die aktuelle Ausgabe des Internetmagazins Monumente-online. Es stellt ausgewählte Objekte vor, die nicht auf Anhieb als schützens- oder gar unterstützenswerte Denkmale betrachtet werden.

Video des Monats: Nik Wallenda überquert auf einem Drahtseil den Grand Canyon, oder: die phantastischen Schichtungen im Sandstein der Colorado-Schlucht (1, 2).

(02.08.2013)