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Wie in Denkmälern an die demokratischen Umbrüche nach 1945 erinnert wird

Denkmal für die Opfer der DDR-Grenze in Lütkenwisch am Ufer der Elbe zwischen Hitzacker und Wittenberge.

(Oktober 2013) Um die demokratischen Umbrüche in Europa nach 1945 und wie in Denkmälern an sie erinnert wurde und wird, ist das Thema des 12. Symposiums der Stiftung Ettersberg am 18. und 19. Oktober im Reithaus Weimar. Einer der Referenten ist Professor Dr. Christoph Cornelißen von der Goethe Universität in Frankfurt/Main), der über „Erinnerungskultur in Stein: Nationsdenkmäler in Demokratien seit der Amerikanischen Revolution“ sprechen wird.

Die Konferenz wird von der Stiftung gemeinsam mit der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen veranstaltet. Experten aus Polen, Tschechien, Ungarn, der Slowakei, dem Baltikum und Deutschland wollen der Frage nachgehen, ob die Demokratie Denkmäler braucht, welche Funktionen sie haben können und wie die Überwindung von Diktaturen in Europa sich über Erinnerungsdaten hinaus in Gedenkstätten und Denkmälern manifestiert hat, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dabei sollen sowohl „negative“ Denkmäler, die an die Opfer der Gewaltherrschaft erinnern, als auch „positive“ Denkmäler, die der Befreiung und den demokratischen Revolutionen gewidmet sind, aufeinander bezogen und in ihren Botschaften vergleichend analysiert werden. Auf diese Weise soll ein Überblick über Denkmäler und Erinnerungsorte der demokratischen Umbrüche in Ostmitteleuropa und in Deutschland nach 1989/90 in ihren Ideen, Intentionen und in ihrer Formensprache geleistet werden.

Programm Symposium „Denkmäler demokratischer Umbrüche nach 1945“

Anmeldung

(05.10.2013)