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Nachwuchswettbewerb in Frankreich über Naturstein als „leistungsfähige Alternative“

„La pierre, l’alternative performante“: Jeanne Moulet, Hugo Badia Berger.

(Oktober 2013) „Naturstein, die leistungsfähige Alternative“ („La pierre, l’alternative performante“) war der Titel eines Wettbewerbs für junge Architekten, den die Firma La Pierre de France gemeinsam mit der Fachzeitschrift Pierre Actual ausgeschrieben hatte. Die Aufgabe war, einen Aufenthaltsort oder ein Wartehäuschen für eine Stadt zu entwickeln, wobei das Ausloten neuer Möglichkeiten für das Material eines der Ziele war.

„La pierre, l’alternative performante“: Jeanne Moulet, Hugo Badia Berger.

Der mit 2000 € dotierte 1. Preis ging an Jeanne Moullet und Hugo Badia Berger. Beide kreierten weniger ein traditionelles Wartehäuschen, als eine Art von Konzerthalle, wie man sie aus Parks kennt. Das Konstruktionsprinzip beruht auf Steinplatten in standardisierten Größen, die wie Treppenstufen in die Höhe wachsen und dabei von Stahlklammern zusammengehalten werden. Indem sie sich nach Art einer Spirale drehen, wachsen die Sitzreihen empor und bildet sich darüber eine Überdachung.

Ein pdf erklärt das Prinzip genauer.

„La pierre, l’alternative performante“: Nicolas Mohoric.

Der 2. Preis mit 1000 € ging an Nicolas Mohoric, der die Aufgabe wörtlich genommen hatte: Er konzipierte ein flexibles Modulsystem, bei dem runde Wände um eine Säule in der Mitte angeordnet sind. Glasdächer schaffen vor Wetter geschützte Bereiche. Steinbänke folgen als Sitzgelegenheiten dem Rund, an der Säule befinden sich Bildschirme und Kabelanschlüsse.

„La pierre, l’alternative performante“: Rosario Hugo Antonio.

Der 3. Preis war nicht mehr dotiert. Ausgezeichnet wurde damit Rosario Hugo Antonios Idee einer Sitzgelegenheit, die in verschiedenen Formen ausgeführt werden kann.

„La pierre, l’alternative performante“: „Der Stein rebelliert“.

Eine lobende Erwähnung bekam eine Gruppe von 4 Studenten: Sie hatten die beiden Elemente aus dem Logo von La Pierre de France, den Würfel und den Kreis, zu einem Körper und einem Ballon werden lassen. Unter dem Stein sollte Platz zum Unterstellen oder für Ausstellungen sein. „Der rebellische Stein“ war der Titel der Arbeit.

Insgesamt gab es 30 Einreichungen, davon 14 von Studenten und 16 von solchen Architekten, die weniger als 5 Jahre in einem Büro gearbeitet hatten. Organisiert hatte den Wettbewerb Bookstorming, ein Verlag für Architektur.

Wettbewerb (französisch)

(27.10.2013)