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Das Parfüm „Statuario“ trägt den klangvollen Namen von Michelangelos Marmor

„I Profumi del Marmo“: Arabescato (links), Calacatta (rechts).

(November 2013) Machen wir mal wieder ein Rätselspiel: Was, lieber Leser, verbirgt sich hinter den Namen Statuario, Arabescato und Calacatta?

Dass es berühmte Marmorsorten aus Italien sind, ist nur noch halb richtig. Denn neuerdings tragen auch 3 Parfümsorten diese Namen… – bei denen die Verschlüsse der Flacons aus genau jenen Marmorsorten gefertigt sind.

„I Profumi del Marmo“.

Zur Erinnerung: den reinweißen Statuario schätzte Michelangelo für viele seiner Skulpturen, der Arabescato ist jene Variante mit den dunkeln Adern und der Calacatta erscheint so anheimelnd warm.

Alles an den neuen Parfüms kommt aus der Toskana: Die Düfte hat ein Labor in Bologna entwickelt, an der Entwicklung der Flacons wirkte der Künstler Tommaso Iardella aus Pietrasanta mit, das Produktlogo kreierte Nicola Dini aus Pisa, und produziert werden die Verschlüsse in Handarbeit in Studios in Pietrasanta.

Der Vertrieb erfolgt über das noch junge Internetportal Tuscany Brand. „Unser Ziel ist, der Handwerkskunst aus Italien zu einer Renaissance zu verhelfen“, wie uns Initiator Simone Degl’Innocenti sagte.

Auf der Webpage von Tuscany Brand zeigt die Künstlerin Chiara Imperiali unter der Rubrik „Marmonia“ Schmuckstücke aus Marmor. Unter „Wanli“ sind Malereien von Mari Furuakwa auf Leinwand und Glas zu sehen. Giovanna hat dekorative Objekte für Hals und Gürtel eingestellt („Le Cose della Pilù“), und unter dem Button „La Chiesa dell’Arte“ kann man Marmorskulpturen von blinden Bildhauern aufrufen.

Die Idee mit den Marmorparfums wurde auf der diesjährigen Marmomacc mit dem Preis der Donne del Marmo ausgezeichnet. Das ist ein Zusammenschluss von Frauen, der sich seit einigen Jahren für mehr weibliche Mitwirkung in der Steinbranche stark macht.

I Profumi del Marmo

Tuscany Brand

Le Donne del Marmo

Fotos: Tuscany Brand / idsign

(22.11.2013)