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Kurz notiert

„Women in Stone“ (WIS) heißt eine neue Arbeitsgruppe des Marble Institute of America (MIA). Ziel ist, mehr weibliche Mitarbeiter für die Steinbranche zu gewinnen. Ähnliche Initiativen gibt es schon in Italien (Le Donne del Marmo) oder dort in der Weinbranche (Le Donne del Vino) (1, 2, 3).

Der japanische Architekt Kengo Kuma hat sich dafür ausgesprochen, bei den Bauten für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio Naturstein zu verwenden. Mit dem Material könnten die Besucher den Geist Japans erfahren, meint er, zudem sei Beton nicht mehr der Baustoff von heute. Kuma sprach auf Einladung der Messe Marmomacc in Verona. Er macht sich generell für die Verwendung natürlicher Materialien stark (italienisch).

Das Portal La Ceramica Italiana hat eine Gallerie online gestellt, die über 340 Architekturprojekte weltweit zeigt, bei denen italienische Fliesen verwendet wurden.

Eine Übersicht über die Steinbrüche in den Weißen Bergen hinter Carrara gibt eine Webpage.

Großbritanniens Health & Safety Executive (HSE) hat eine Webpage über die Gesundheitsgefahren beim Bearbeiten von Naturstein ins Netz gestellt.

Ein Moldavitmuseum wurde in Cesky Krumlow (Böhmisch Krumau) im Süden Tschechiens eingerichtet. Es erklärt in der Landessprache sowie auf Deutsch und Englisch die Entstehung dieser glasigen Steine, die beim Einschlag des Ries-Meteoriten entstanden sind.    

Welche Gefahren stecken wirklich im Fracking, der Erdgasgewinnung aus tiefen Schieferschichten? Der Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Hans-Joachim Kümpel, gab im Berliner Inforadio ausführlich Antworten.

Eine gewaltige Vulkanexplosion zerriss vor 3600 Jahren die Insel Thera in der Ägäis und schuf den Krater des heutigen Santorin. Über die Ausgrabungen dazu berichtet National Geographic (Juni 2014). Fraglich ist weiterhin, ob hinter der Katastrophe der Untergang von Atlantis steht.

Einen Bericht von der diesjährigen Mitgliederversammlung hat der Bundesverband Deutscher Steinmetze auf seine Homepage gestellt. Gustav Treulieb wurde „mit überwältigender Mehrheit“ für 4 Jahre als Bundesinnungsmeister wiedergewählt, heißt es. In dem Bericht äußert sich Treulieb auch zu Entwicklungen im Grabmalbereich.

Trockenmauern an Steilhängen gehören zum Stadtbild in Esslingen und künden von Weinbau dort. Viele drohen sind beschädigt oder drohen einzustürzen. Die Stadt hat Geld bereitgestellt, um sie zu erhalten. Trockensteinmauern sind auch ein Kennzeichen der Landschaft in Neu England an der US-Ostküste. Ihre Geschichte und Besonderheiten beschreibt die Zeitschrift „Earth“ (Juni 2014). In einem anderen Artikel der Ausgabe geht es um Kroatien und seine Kalksteine (1, 2).

„Sand-Monster“ ist eines der Themen der Explore Science-Wettbewerbe, die die Klaus-Tschira-Stiftung für Kinder vom Kindergartenalter bis zur Klassenstufe 13 bietet. Dabei geht es um verschiedene Thema über die Vielfalt des Lebens, im Falle der Sand-Monster um Wüsten oder Dünen als Lebensraum.

Der Altmühl-Panoramaweg führt über 200 km von Gunzenhausen nach Kelheim. An zahlreichen Stationen sind Versteinerungen ein Thema. Ein Führer durchs Altmühltal ist im Quelle & Mexer Verlag erschienen (1, 2).

In Solnhofen wurde das Bürgermeister-Müller-Museum neu gestaltet. Es zeigt unter anderem ein Steinbruch-Modell und ist benannt nach Friedrich Müller, einem passionierten Fossiliensammler.

Aus Felsen und Betonteilen wurden vor der Ostseeküste von Nienhagen Riffe neu geschaffen. Sie liegen in einem Fischschutzgebiet und sollen den Tieren als Kinderstube und Rückzugsgebiet dienen (1, 2).

Heinrich Quirrenbach Naturstein mit Sitz in Lindlar und Showroom im Rheinauhafen in Köln hat seine Webpage neu gestaltet.

Für ein Natursteinpflaster im Ortskern von Ottenheim hat sich der Gemeinderat von Schwanau entschieden, berichtet die Badische Zeitung.

Video des Monats: zweimal wird eine Wassersäule hochgeschleudert, wenn ein Stein ins Wasser fällt, wie Slow-Motion-Aufnahmen zeigen (1, 2, 3).

(17.06.2014)