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Der Eifel-Vulkanismus ist eines der Themen beim Mainzer Wissenschaftsmarkt

Der Vulkanismus in der Eifel vor 30 bis 60 Millionen Jahren und die heutigen Maare dort sind Themen beim diesjährigen Mainzer Wissenschaftsmarkt am 13. und 14. September 2014. Anhand von Gesteinen wird die unterschiedliche Entstehung von Maar-Diatrem-Vulkanen und Schlackenkegeln anschaulich gemacht. Gesteinsproben können von den Besuchern angefasst und unter Lupe oder Mikroskop untersucht werden.

Bereits zum 13. Mal findet die Veranstaltung auf den Gutenbergplatz statt. Mit dabei sind diesmal rund 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 35 Institutionen der Mainzer Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Sie präsentieren rund 40 Projekte über große und kleine Wunder aus der Wissenschaft. Das Motto lautet Anfassen-Mitmachen-Miterleben.

Unter anderem geht es um die Forschungen des Römisch-Germanischen Zentralmuseums zu Mühlsteinen, die ehedem ein wichtiges Exportgut der Eifel waren. Besucher können mit einer Handmühle Getreide mahlen, wie es in römischen Haushalten alltäglich war.

Die einzelnen Themen reichen von Technik in römischer Zeit über Oberflächenanalysen mit modernen Streiflichtscannern bis hin zu Deformationsmessungen an Gesteinen. Eine Sozialraumanalyse geht der Frage nach, wo wir leben, und gezeigt wird, dass Familiennamen sowie Leichenpredigten Informationen über die Vergangenheit offenbaren können.

Wer will, kann in das elisabethanische Zeitalter reisen oder sich über Mainz in der Zeit des Ersten Weltkriegs informieren. In einem kleinen Kino lässt sich erleben, wie Filme Geschichten lebendig erzählen. Die Installation „Claus“ schlägt eine Brücke zwischen analoger und digitaler Welt.

Mainzer Wissenschaftsmarkt

Vulkanpark in der Eifel

(04.09.2014)