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Dem Bürger das weite Feld der Natursteinsorten, ihrer Bearbeitungen und ihrer Anwendungen nahebringen

Von A wie Augsburg bis W wie Wunsiedel – knapp 35 Veranstaltungen wird es deutschlandweit zum diesjährigen Tag der Steine in der Stadt geben, der am kommenden Wochenende (18. Oktober 2014) und den Tagen drumherum stattfindet. Einige der Themen sind: „Geologische Stadtführung“ durch Bayreuth, „Mit Hammer und Meißel – Gestaltung von Oberflächen bei Naturwerksteinen“ in Blaubeuren, „Stein(ver)führung – Eine Zeitreise in 170 Jahre Granitabbau und –verarbeitung“ im Granitdorf Demitz-Thumitz in Sachsen oder „Steine bearbeiten – gestern und heute“ in Lübeck.

Erstmals ist in diesem Jahr die Vertretung eines Bundeslandes in die Veranstaltungen eingebunden: in der „Botschaft“ von Rheinland-Pfalz in Berlin wird vom 21.-30. Oktober eine Ausstellung gezeigt, die die Verwendung von Naturstein von Rhein, Mosel und Nahe in der Hauptstadt behandelt. Einen Vortrag dazu mit dem Titel „Produkte von Vulkanen, Meeren und Flüssen in deutschen Landen und natürlich auch in Berlin“ hält am 18. Oktober in der Berliner Urania Dr. Friedrich Häfner vom Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz. Am 18. Oktober führt Dr. Gerda Schirrmeister Interessierte zu Bauten in der Berliner Innenstadt, an denen sich Material aus diesem Teil des vor 25 Jahren noch fernen Westdeutschlands findet.

Der Tag der Steine in der Stadt ist eine Initiative des Netzwerks gleichen Namens, das Naturstein stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken will. Eine der Ideen ist, dass Steinmetzbetriebe sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen lassen und so für ihr Handwerk Öffentlichkeit herstellen.

Besonderheit im Konzept der Veranstaltung ist, dass die Termine vor Ort entwickelt und auch ausgerichtet werden.

Zum ersten Mal wurde der Tag der Steine in der Stadt 2008 ausgerichtet. Das aktuelle Programm kann von der Webpage des Netzwerks heruntergeladen werden.

Netzwerk Steine in der Stadt

(13.10.2014)