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Wohnhaus in Mexiko: Spiel mit Kontrasten in den Materialien und in deren Oberflächen

Ein Spiel mit steinernen Materialien und deren Oberflächen zeigt das Wohnhaus Congregación 341 in der mexikanischen Stadt Santiago de Querétaro: außen handelt es sich um Beton in zwei Varianten, und zu denen gesellen sich im Inneren zwei Sorten Stein mit einer Art von Oberfläche. Die Architekten waren Juan Carlos Kelly und Paulina Moreno vom Büro Laboratorio de Arquitectura.

Außen fallen die Wände aus geriffelten Hohlblocksteinen (links) ins Auge.

Außen fallen die Wände aus geriffelten Hohlblocksteinen (links) ins Auge. „Fluted split-face concrete“ ist der englische Fachausdruck. Ihre schwarze Farbe und ihre Oberfläche kontrastiert mit der übrigen weiß gestrichenen Außenhaut des Gebäudes und mit den hölzernen Lamellen, die als Sonnenschutz dienen.

Im Inneren tauchen die Betonsteine wieder auf, etwa an der Wand im Schlafzimmer.

Im Inneren tauchen die Betonsteine wieder auf, etwa an der Wand im Schlafzimmer. Hier spielt die Beleuchtung mit den Oberflächen.

Im Bad ist Travertin das Material für die Wände.

Im Bad ist Travertin das Material für die Wände. In Analogie zum Holzparkett auf dem Boden haben die Architekten für den Naturstein größere Flächen als die gängigen Fliesenformate gewählt.

In der Küche bestimmt Marmor die Kochinsel.

In der Küche bestimmt Marmor die Kochinsel. Hier ist der Naturstein mit seiner Farbe und seinen Adern als Gegensatz zum Rest des Raumes gedacht.

Stein taucht noch an einer weiteren Stelle auf (wovon wir kein Foto haben): vom Obergeschoss auf hat man einen Blick auf ein Flachdach, das mit Kies bedeckt ist. Dessen Oberfläche soll „dieser fünften Fassade eine mehr kontemplative Anmutung geben“, wie uns Paulina Moreno schreibt.

Die Pläne zeigen die Anordnung der Baumassen zueinander.

Die Pläne zeigen die Anordnung der Baumassen zueinander.

Laboratorio de Arquitectura

Fotos: Karen Almaraz

Laboratorio de Arquitectura: Congregación 341.

(28.02.2015)