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3D-Mosaike im Granitpflaster auf der Isle of Man

Isle of Man: Die Neugestaltung des Pflasters in der Hauptstadt Douglas wurde einen der Preise der britischen Natural Stone Federation ausgezeichnet.

Das Bier, das man auf der Isle of Man trinkt, hat nichts damit zu tun, wenn der Besucher in der Inselhauptstadt Douglas plötzlich meint, der steinerne Bodenbelag in der Einkaufsstraße Sand Street käme ihm entgegen. Das 3D-Muster ist vielmehr das großartige Ergebnis einer außergewöhnlichen Stadterneuerung, und die Natursteinarbeiten dabei wurden jetzt mit einem der Preise der britischen Natural Stone Federation ausgezeichnet.

Anlass für das Projekt war, dass in der Inselhauptstadt mit rund 28.000 Einwohnern die City arg heruntergekommen war. Politiker, Kaufleute und Bürger kamen zusammen und waren sich bald einig: man wollte die Einkaufsstraßen neu beleben, um wieder Geschäft dorthin zu holen, und gleichzeitig den Einheimischen einen Ort geben, mit dem sie sich identifizieren könnten. Auch sollten Touristen ein attraktives Besuchsziel finden.

In den Darstellungen werden viele Besonderheiten der Insel angesprochen.

Denn auf der Ellan Vannin, so heißt die Isle auf Man in der lokalen gälischen Sprache, gibt es eine sehr ausgeprägte lokale Identität. Die Insel liegt übrigens etwa auf halbem Weg zwischen Nordengland und Irland.

Beauftragt mit der Planung wurde Andy Thomson vom Büro für Landschaftsplanung BCA Landscape. Dass sein Vorschlag, Granit für das Pflaster zu verwenden, sich über Kostenbedenken hinwegsetzen konnte, begründet er so: alle Beteiligten „waren einer Meinung, dass es wichtig sei, etwas von hoher Qualität zu schaffen, das zudem über Generationen Bestand haben würde – also war Naturstein die einzige Möglichkeit!“

Zum Einsatz kam Granit in speziellen Farben aus China, geliefert von der Firma Hardscape. Die Steine sind 10 cm dick.

Die Auswahl der Granitsorten hat einen heimischem Bezug, nämlich das karierte Schottenmuster (Tartan) und seine üblichen Farben.

Die Auswahl der Granitsorten hat einen heimischem Bezug, nämlich das karierte Schottenmuster (Tartan) und seine üblichen Farben.

Mit viel Aufwand wurden die passenden Steinsorten dafür gesucht und auf Versuchsstrecken getestet. Die Steine sind geflammt, um sie rutschsicher zu machen und um die Farben hervortreten zu lassen.

Zahlreiche weitere Oberflächen kamen im 3D-Mosaik zum Einsatz und an einigen Stellen auch Inlays.Richtige Kunstwerke sind diese Mosaike, und sie stellen das außergewöhnliche Können der Beteiligten unter Beweis.

Zahlreiche weitere Oberflächen kamen im 3D-Mosaik zum Einsatz und an einigen Stellen auch Inlays. Richtige Kunstwerke sind diese Mosaike, und sie stellen das außergewöhnliche Können der Beteiligten unter Beweis. In den Darstellungen werden viele Besonderheiten der Insel angesprochen, die Manx-Katzen, von denen manche nur einen Schwanzstummel haben. Wieso, weiß die Legende: als es zur Sintflut zu regnen begann, hatte Noah allzu schnell die Tür der Arche zugeschlagen. Eine Besonderheit im Meer um die Insel ist der Riesenhai (Cetorhinus maximus).

Die Bänke sind auf ihre Art und Weise nicht gerade gewöhnlich: die einen sind rund um neu gepflanzte Bäume gestellt, bieten Rückenlehnen und locken die Kinder zu ihrer eigenen Nutzung.

Zur Modernisierung der Straßen gehörte auch eine neue Beleuchtung, und auch die Sitzmöbel wurden neu gestaltet. Die Bänke sind auf ihre Art und Weise nicht gerade gewöhnlich: die einen sind rund um neu gepflanzte Bäume gestellt, bieten Rückenlehnen und locken die Kinder zu ihrer eigenen Nutzung.

Eine andere Bank erinnert an Archibald Knox, der von 1864-1933 lebte.

Eine andere Bank erinnert an Archibald Knox, der von 1864-1933 lebte. Er war ein wichtiger heimischer Künstler, stark beeinflusst von der Landschaft und den Traditionen.

BCA Landscape

Hardscape

Fotos: J Farnan, BCAL

Isle of Man: Die Neugestaltung des Pflasters in der Hauptstadt Douglas wurde einen der Preise der britischen Natural Stone Federation ausgezeichnet.

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(30.03.2015)