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Kurz notiert

„Stone+Light“ ist das Thema einer von 6 Sonderschauen auf der kommenden Stone+tec in Nürnberg (13.-16. Mai 2015). Gezeigt werden 9 Kunstobjekte, die innovative Kombinationsmöglichkeiten von Stein und Licht realisieren. Beteiligt sind zum einen die in Nürnberg ansässige Firma advanced pixel shuttle ag, eine Entwicklungs- und Projektierungsgesellschaft für Themen rund um Inneneinrichtung, Licht- und Medienproduktion. Zum anderen wirkt Barthelme mit, ein seit 80 Jahren auf dem Lichtmarkt aktives Familienunternehmen, das hochwertige LED-Lösungen für den Innen- und Außenbereich produziert. Online ist mittlerweile das Fachprogramm und sind auch die Hallenpläne (1, 2).

Der Verband der Steinbranche in Frankreich, SNROC, hat sich in Briefen an Personen des öffentlichen Lebens darüber beklagt, dass die Pariser Bahngesellschaft RATP in einer Ausschreibung für eine Tramlinie eindeutig Naturstein aus dem Ausland bevorzugt habe, schreibt das Fachmagazin Pierre Actual. Der Verband weist darauf hin, dass es vergleichbare Materialien auch in Frankreich gebe und mahnt zu Patriotismus in der Beschaffung. Download (französisch) für 5 €.

Steinmessen 1: „China North“ nennt sich eine neue Schau vom 17.-19. Juli 2015 in der Industriestadt Qingdao in der Nordhälfte des Landes. In ihr sind 3 bisherige Veranstaltungen zusammenfasst: die zwischen Peking und Shanghai pendelnde Stonetech, die Messe in Tianjin und die in Qingdao. Beteiligt sind unter anderem die China Building Materials Federation CCPIT und der Branchenverband China Stone Association.

Steinmessen 2: Im türkischen Bursa findet vom 25.-28. November 2015 die Bursa Marble Block Fair mit Fokus auf Rohblöcken statt.

Hausschilder mit verschiedenen Schriften und Steinsorten hat die österreichische Firma Mein-Granitstein.

Foto: Grassi Pietre„Blocco“ (Block) nennt die italienische Firma Grassi Pietre ihren Kamin in Pietra del Mare. Es ist auf dem Foto der untere Teil mit den Maßen 150 cm x 30 x 120 (h). Die Oberfläche ist geschliffen.

Anhaltend positive Zeichen gibt es aus den USA für den Neubau und die Modernisierung von Wohnungen, schreibt das Marble Institute of America (MIA) auf seiner Homepage.

In Ägypten wird davon geredet, eine neue Hauptstadt zwischen Kairo und dem Suez-Kanal zu bauen.

Konkurrenz für Beton- und Natursteine: Solarzellen als Belag für Fahrradwege hat die niederländische Firma SolaRoad entwickelt.

In der Galerie Liga 17 in Mexiko City hat der Künstler Marcías Peredo in der Ausstellung „Summoning Stones“ (Steine, die man herbeiruft) 33 t rohes Vulkangestein aufgestellt.

Tübingens Oberbürgermeister will für die Restaurierung des Rathauses künftig lokalen Stubensandstein statt sächsischen Elbsandstein verwenden, ist das Ergebnis eines Besuchs im Steinbruch der Firma Lauster.

Das 150. Jubiläum der Erstbesteigung des Matterhorns feiert Zermatt im Jahr 2015.

Mit „Granit, Hopfen und viel Natur“ wirbt St. Martin im Mühlkreis um Touristen. Eine der Attraktionen ist die Erlebniswelt Granit, Österreichs größter geologischer Lehrpfad.

Seilspanner für Pflanzen an Natursteinmauern hat die Firma Brandmeier, Spezialist für Begrünungen.

Über die Lehrlingssituation im Steinmetzberuf berichtet die Süddeutsche Zeitung anhand eines Betriebs aus Fürstenfeldbruck.

Um Natursteinpflaster aus Indien versus Betonstein geht es beim Marienplatz in Eppenheim.

Video des Monats: „Il Capo“ heißt ein Dokumentarfilm von Yuri Ancarani über die Arbeit in den Marmorbrüchen von Carrara. Der Trailer zeigt beeindruckende Szenen, wie die Arbeiter sich mit kleinen Handzeichen Anweisungen geben. Der Regisseur sagt selbst: „Marmorbrüche sind so unglaublich, dass sie an sehr große Theater oder Filmsets erinnern.“ (Video, 1)

(02.04.2015)