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Aus China: Prêt-à-porter im Natursteindesign

Huabao Stone.

„Wir wollen Stein auf andere Art und Weise verwenden“, sagt Jeffrey Lin ganz unaufgeregt, und so ist auch das Design seines chinesischen Familienunternehmens Jinjiang Huabao Stone.

Huabao Stone.

Die andere Art und Weise, von der er spricht, bezieht sich auf das, was woanders allgemein unter Stein-Design verstanden wird, nämlich sehr stark von künstlerischer Freiheit und nur sehr wenig von Nutzbarkeit bestimmte Objekte. Um es am Beispiel der Mode zu verdeutlichen: während europäische Firmen die Haute Couture machen, kommt von Firmen wie Huabao Stone das Prêt-à-porter.

Huabao Stone.

Der Markt für solche bodenständigen (Massen-)Produkte ist sicher größer als für die exklusiven Ideen. Die Firma zählt Baumärkte weltweit zu ihren Kunden.

Jeffrey und sein Vater Shuyan Lin. Foto: Peter Becker

Ein Team von immerhin 13 Designern beschäftigt Huabao Stone mit Hauptsitz in der chinesischen Naturstein-Hauptstadt Xiamen. Zwar wurde das Unternehmen erst 1986 von Jeffreys Vater Shuyan Lin gründet, aber inzwischen zählt es mit rund 500 Mitarbeitern zu den Großen der Branche weltweit. Allein 5 Fabriken hat man, um Waschzimmertische zu produzieren, 2 Betriebsteile stellen Waschbecken her.

Zum Firmengruppe gehören auch Steinbrüche und die Verarbeitung der Rohmaterialien.

Huabao Stone.

Im Gespräch betont Jeffrey Lin, dass die Firma bemüht ist, mit der Ressource Naturstein sorgsam umzugehen. „Aus dem Steinmehl vom Zersägen der Blöcke stellen wir Engineered Stone her und daraus wiederum Designprodukte“, sagt er. Das Unternehmen hat verschiedene Zertifizierungen inne.

Jinjiang Huabao Stone

Fotos: Jinjiang Huabao Stone

Huabao-Stone auf der Messe in Xiamen 2015. Foto: Peter BeckerHuabao-Stone auf der Messe in Xiamen 2015. Foto: Peter Becker

(06.04.2015)