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Drei weitere Ausstellungshallen befinden sich auf dem Gelände der Stone Fair in Xiamen im Bau

Die Stone Fair in Xiamen will auch künftig wachsen. Bei ihrer aktuellen Ausgabe (06.-09. März 2015) gab es wieder eine Baustelle auf dem Gelände, diesmal vor dem Hauptgebäude mit der markanten Form einer Schüssel. Zuletzt waren die Hallen rechts auf unserem Aufmacherbild fertiggestellt worden. Wie die Messe mitteilt, werden im kommenden Jahr zusätzlich rund 14.000 m² Ausstellungsfläche in 3 neuen Hallen zur Verfügung stehen. In Vorbereitung befindet sich noch ein weiterer Hallenneubau.

Die Tabelle zeigt die Entwicklung der Aussteller und Besucher in den vergangenen Jahren. Trotz der Steigerungen auch diesmal klingen die Veranstalter nicht wirklich euphorisch: „Das Ereignis war vielversprechend, trotz einer schwierigen wirtschaftlichen Lage, und das zeigt, dass die Branche lebendig ist und positiv auf die negative Marktlage reagiert.“

Hintergrund ist, dass Chinas Regierung für dieses Jahr nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von „um die 7 %“ rechnet, wie die Financial Times während der Messe meldete. Im vergangenen Jahr waren es nach offiziellen Angaben noch „7,5 %“.

Woanders wäre man damit überglücklich, jedoch ist das für China nach den zweistelligen Wachstumsraten in der Vergangenheit eine ganz neue Situation.

Unser Foto zeigt das Hauptgebäude der Messe als Sandbild.

In diesem Jahr gab es ein Jubiläum zu feiern: die Messegesellschaft beging die 15. Ausgabe ihrer Stone Fair mit einer großen Abendveranstaltung mit ein paar hundert Gästen. In einer Vorführung von Sandmalerei wurde symbolisch die Vergangenheit und die Zukunft der Messe dargestellt. Sandmalerei ist in Asien und im Pazifikraum weit verbreitet: auf einer von unten beleuchteten Glasfläche wird Sand ausgestreut, in den ein Künstler mit den Fingern Linien zieht. Unser Foto zeigt das Hauptgebäude der Messe als Sandbild.


Erwähnen müssen wir noch ein anderes Event: beim Lundhs Cup spielten Teams aus Mitarbeitern der Ausstellerfirmen gegeneinander. Diesmal gewannen „The Dragons“, also Chinas Drachen. Vorjahressieger Brasilien („Samba“) ging ohne einen einzigen Sieg vom Platz. Allerdings wirkten Spieler aus Brasilien auch in der multinationalen Mannschaft „Fenix“ mit. Die Norweger („The Vikings“) hatten praktisch 2 Teams zum Auswechseln. Sie schickten die einzige Frau auf den Platz, die prompt ein sehenswertes Tor schoss.

Am Rand der Veranstaltung war zu hören, dass das Fußballturnier, eine Initiative der norwegischen Firma Lundhs, im kommenden Jahr größer und unter der Regie der Messegesellschaft veranstaltet wird.

Umfangreicher und vor allem profilierter als in den Jahren zuvor war diesmal der World Stone Congress, der parallel zur Messe stattfindet. Offenbar hat die Messegesellschaft mit dem Veranstaltungsprogramm das Ziel, den Besuchern einen zusätzlichen Nutzwert geben und die Messe so als ein Muss für die Branche zu profilieren. Themenschwerpunkte waren diesmal Architektur, Design und technische Neuheiten, um nur einige zu nennen.

Wir zeigen im Folgenden einige Stände von hauptsächlich chinesischen Firmen.

Xiamen Stone Fair 2016, 06.-09. März

World Stone Congress

Sand painting (1, 2)

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(11.04.2015)