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„Pixel“ von Paolo Ulian: eine Welt aus vielen kleinen Quadern

Paolo Ulian, F65: „Pixel“.

Die meiste Arbeit hat die Säge, wenn sie die Furchen in die Steinoberfläche zieht. Danach ist es für den Kunden das reinste Vergnügen, einzelne der Steinpixel wegzuschlagen, so dass sich ein Bild aus der Struktur herausschält.

Paolo Ulian hat für F65 die Kollektion „Pixel“ entwickelt. Er ist ein bekannter Designer aus Italien, F65 gehört Francesca Bufalini, Tochter aus der Natursteinfirma gleichen Namens, die seit 300 Jahren hochwertige Natursteinarbeiten ausführt.

Paolo Ulian, F65: „Pixel“.

Eine von Paolo Ulians Ideen ist eine Wand von 2,50 x 5 m Größe, zusammengesetzt aus kleineren Platten. Es sind Wandbeläge in Stein, wen man so will, wobei der Kunde die Gestaltung vollständig selber planen und am Ende sogar ausführen kann.

Vorsicht aber: man bewegt sich hier im Terrain der Bildhauerei, und da sind Entscheidungen nicht rückgängig zu machen. Was weggeschlagen ist, ist weg.

Paolo Ulian, F65: „Pixel“.

Natürlich können auch die Oberflächen von Gegenständen gestaltet werden…

Paolo Ulian, F65: „Pixel“.

… oder, zurück zur Wand: auch Objekte lassen sich in das Pixelmuster integrieren.

Geeignet sind solche mindestens 3 cm dicken Stein-Tapeten sicher nicht für Kneipen oder Küchen. An Orten, wo sich jedoch lediglich Staub in der Luft befindet, kann man diesen senkrechten Marmorbelag wie jeden Boden mit dem Staubsauger reinigen.

Paolo Ulian, F65.

Und schließlich: dass ein Pixel nur quadratisch sein darf, steht nirgendwo geschrieben.

Paolo Ulian

F65, Francesca Bufalini

Bufalini Marmi

Fotos: F65

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(23.08.2015)