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Steinmetze und Steinbildhauer verzeichneten 2014 bei ihren Umsätzen ein Plus von 2%

Steinmetzarbeit vor dem Steinzentrum Wunsiedel.

Das deutsche Handwerk blickt auf ein vergleichsweise erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Steinmetze und Steinbildhauer verzeichneten gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus um 2% und kamen auf eine Summe von 1,84 Milliarden Euro. Insgesamt verzeichnete das zulassungspflichtige Handwerk eine Steigerung um 2,4%. Das zulassungsfreie Handwerk legte sogar um 2,9% zu. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle Konjunkturbericht des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) mit Sitz in Essen.

Nach zwei Jahren mit Einbußen verlief das vergangene Jahr für das deutsche Handwerk damit vergleichsweise erfolgreich. Jedoch blieb die Beschäftigungsbilanz negativ: Im zulassungspflichtigen Handwerk ging die Beschäftigung um 0,1% zurück, im zulassungsfreien Handwerk um 0,8%. Bei den Steinmetzen hingegen gab es ein leichtes Plus um 0,7%.

Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).

Für das laufende Jahr werden die Perspektiven für das Handwerk positiv bleiben, so das RWI. Die Konjunktur dürfte weiterhin von der Inlandsnachfrage getragen werden, auch wenn der private Konsum sich voraussichtlich etwas abschwächt. Auch die ersten Quartalsergebnisse der Handwerksberichterstattung sprechen für ein gutes konjunkturelles Umfeld. Dementsprechend dürfte das Handwerk im Jahr 2015 seinen nominalen Umsatz um 2 bis 2,5% steigern, was einem realen Zuwachs von 1,5 bis 2% entspräche und auf einen Gleichlauf von Handwerk und Gesamtwirtschaft hindeutet. Die Beschäftigung dürfte unter diesen Rahmenbedingungen um 0,5 bis 1% zunehmen.

Grundlage der RWI-Analyse sind Daten aus Totalauswertungen des Unternehmensregisters sowie die amtliche vierteljährliche Handwerksberichterstattung des Statistischen Bundesamts.

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(03.09.2015)