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Gericht gibt DNV im Namensstreit mit dem VDNV recht

Auch in den Logos sind sich die beiden Verbände sehr ähnlich.

Der „Verband Deutscher Naturstein Verarbeiter“ (VDNV) muss sich einen neuen Namen zulegen / DNV erhebt keine Schadensersatzforderungen und hofft auf Zusammenarbeit

Zum aktuellen Urteil des Kölner Landgerichts teilt der Deutsche Naturwerkstein-Verband (DNV) in einer Pressemitteilung mit:

„Im Juni 2014 wurde aus der „Interessengemeinschaft Asiatische Afrikanische und Lateinamerikanische Natursteine e.V.“ der „Verband deutscher Naturstein Verarbeiter e.V.“. Mit dem Verbandskürzel VDNV wird intensiv um Mitglieder geworben. Dies führte bei vielen Mitgliedsbetrieben im Deutschen Naturwerkstein-Verband e.V. und auch bei vielen Steinmetzbetrieben zu Irritationen, da der VDNV mit dem DNV verwechselt wird.

Der DNV hatte in mehreren Gesprächen den VDNV darum gebeten, eine Umbenennung des neuen Verbandsnamen vorzunehmen, da sowohl der Name „Verband deutscher Naturstein Verarbeiter“ als auch das Kürzel „VDNV“ zu sehr an den seit Jahrzehnten bekannten Verbandsnamen des DNV angeglichen ist. Dies wurde jedoch von Seiten des VDNV mehrfach abgelehnt, so dass letztendlich nur noch der Klageweg offen stand.

Das Landgericht in Köln folgte nun in der Verhandlung am 24.11.2015 vollumfänglich der Argumentation des DNV, dass der VDNV die Rechte des DNV an seinen geschäftlichen Bezeichnungen verletzt. In dem angestrebten gerichtlichen Vergleich räumte der DNV dem VDNV eine Frist bis 30.04.2016 zur Änderung des Namens ein und verzichtete auch auf Schadensersatzforderungen.

Der DNV hofft zukünftig auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Verband zum Wohle der gesamten Branche.“

Deutscher Naturwerkstein-Verband (DNV)

Verband deutscher Naturstein Verarbeiter (VDNV)

(26.11.2015)