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Wettbewerb Die Gute Form im (Steinmetz-)Handwerk

1. Platz, Steinbildhauerhandwerk: Verena Boiger, „Mops-Stele“.

Ziel ist, die Qualität der Gestaltung zu fördern / Hohes Niveau bei den Einreichungen, so der Vorsitzende der Jury

Update: ganz unten die zuvor fehlenden Fotos

„Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“, hat Loriot einmal gesagt. Die Übertragung dieser Erkentnis auf die Natursteinbranche hat nun Verena Boiger geschafft: ihre „Mops-Stele“ gewann beim Handwerks-Wettbewerb Die Gute Form in der Fachrichtung Steinbildhauer den 1. Platz. Es handelt sich um ihr Gesellenstück zum Ende der Ausbildung bei Joachim Maria Hoppe in 86943 Thaining.

2. Platz, Steinbildhauerhandwerk: Enrique Saß, „Ägyptische Büste“.

Weitere Prämierungen in der Fachrichtung Steinbildhauer gingen an: Enrique Saß mit der Skulptur „Ägyptische Büste“ (2. Platz), ausgebildet im Steinmetzbetrieb Markus Weisheit in 53721 Siegburg, und…

3. Platz, Steinbildhauerhandwerk: Jakob Lukas Liehmann, „Büste einer jungen Frau“.

… Jakob Lukas Liehmann mit der „Büste einer jungen Frau“ (3. Platz), Firma Mehlhart Inh. Egmont Bennich in 83119 Obing.

Ziel des Wettbewerbs ist, in allen Bereichen des Handwerks die Gestaltungsqualität der Fachleute zu fördern. Dazu wählt eine vom jeweiligen Fachverband bestimmte Jury unter den Einreichungen von Gesellen die besten Arbeiten aus. Für die Bewerber gelten bestimmte Regeln; unter anderem dürfen sie nicht älter als 25 Jahre sein.

1. Platz, Steinmetzhandwerk: Frauke Hoffmann, Tischfuß.

Die Prämierungen in der Fachrichtung Steinmetz wurden vergeben an: Frauke Hoffmann, ausgebildet bei Franz Davertzhofen GmbH in 41540 Dormagen, für ihrem Tischfuß (1. Platz)…,

2. Platz, Steinmetzhandwerk: Marco Simunovic, Sonnenuhr.

… an Marko Simunovic, ausgebildet bei Helmut Hampel in 86690 Mertingen, für sein Gesellenstück einer Sonnenuhr (2. Platz)…

3. Platz, Steinmetzhandwerk: Maximilian Behrendt, Sitzhocker aus Diabas.

… und an Maximilian Behrendt (3. Platz), der bei Florian Freyer in 86154 Augsburg die Ausbildung gemacht hatte.

Leider haben wir von den Arbeiten der weiteren Preisträger keine Fotos: den 4. Platz in der Fachrichtung Steinbildhauer belegte Tanja Kaspers mit einem Taekwando-Relief; sie war im elterlichen Betrieb Waldemar Kaspers in 53520 Schuld ausgebildet worden. Auf Platz 5 kam David Schwindling, Geselle der Firma Hassdenteufel&Kasakow in 66346 Püttlingen, mit einer „Ohr-Muschel“.

Auf den 4. Platz in der Fachrichtung Steinmetz kam Simon Mühlbauer mit einem Gewändeteil mit eingearbeitetem Gesichtsprofil und Inschrift. Er hat die Ausbildung bei Walter Mühlbauer aus 93437 Furth im Wald absolviert.

Die Bewertung bei Die Gute Form im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk erfolgt nach folgenden Kriterien:
* Eigenschöpferische Gestaltung;
* Form:
1) Erkennbarkeit des Form- und Konstruktionsprinzips,
2) Durchgängigkeit des gewählten Prinzips,
3) Beziehung des Ganzen zu seinen Teilen und Details in Form und Proportion;
* Gebrauchstauglichkeit bzw. ästhetische Qualität;
* die Materialauswahl und der Materialeinsatz müssen handwerkliche Gestaltungsqualität zeigen;
* Handwerkstechnische das heißt materialgerechte Ausführung.

Der Jury-Vorsitzende Stefan Lutterbeck lobte die sehr hohe Qualität der eingereichten Stücke. Besonders eindrucksvoll: die Erstplatzierte Verena Boiger ist als bayerische Landessiegerin auch erste Bundessiegerin in der Fachrichtung Steinbildhauer. David Schwindling als Sieger im Saarland ist beim Bundeswettbewerb Dritter geworden.

Quelle: Berufsbildungswerk des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks

Die Jury (v.l.n.r): Thomas Florian, Harald Berg, Henning Wittmann, Stefan Lutterbeck (Vorsitzender) und Georg Biermeier stehen an der „Ägyptischen Büste“ von Enrique Saß.4. Platz, Fachrichtung Steinbildhauer: Tanja Kaspers, Taekwando-Relief.5. Platz, Fachrichtung Steinbildhauer: David Schwindling, „Ohr-Muschel“.4. Platz, Fachrichtung Steinbildmetz: Simon Mühlbauer, Gewändeteil mit eingearbeitetem Gesichtsprofil und Inschrift.

(02.12.2015)