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Anhaltend gute Aussichten für das Ausbaugewerbe

Viel zu tun gibt es für Steinmetze rund um die Badewanne oder auf dem Fußboden bei der Modernisierung von Bädern.

Über 70 Prozent aller am Bau investierten Mittel fließen in Erhaltung und Modernisierung des Gebäudebestandes

Investitionen in bestehende Gebäude dominieren nach wie vor die Bautätigkeit in Deutschland. 188,5 Milliarden Euro flossen im Jahr 2014 in die Erhaltung und Modernisierung des Gebäudebestandes. Im Wohnungsbau entspricht dies über 70 Prozent aller dort investierten Mittel. Das gesamte Bauvolumen betrug im vergangenen Jahr 330 Milliarden Euro.

Das geht aus dem Bericht zur Lage und Perspektive der Bauwirtschaft hervor, den das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) vorgelegt hat. Der Bericht stützt sich auf Berechnungen zum Bauvolumen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sowie eigene Erhebungen.

„Wir erwarten, dass sich die positive Entwicklung der Investitionen im nächsten Jahr fortsetzen wird. Die Rahmenbedingungen wie eine gute Arbeitsmarktlage, steigende Einkommen und niedrige Kreditzinsen sind stabil. Der Wohnungsbau wird eine wesentliche Stütze des Wachstums bleiben“, sagt BBSR-Direktor Harald Herrmann.
„Die Zuwanderung wird die Nachfrage nach Wohnraum weiter erhöhen. Dies wird auch den Bedarf nach Renovierungen und somit die Bauleistungen in den Gebäudebeständen verstärken. Das Ausbaugewerbe dürfte davon profitieren.“

PDF-Version des Berichts

(11.12.2015)