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Auch Bentley bringt superdünnen Naturstein in seine Luxusautos

Dünnstein im Bentley rechts am Armaturenbrett.

Chef der Spezialabteilung: „Das ist erst der Anfang von dem, was wir mit dem Material vorhaben“

Jetzt auch Bentley. Auf dem Autosalon in Detroit im Januar 2016 stellte die britische Luxusmarke Naturstein als neues Material für ihre Edelkarossen vor. Wie bei anderen Firmen, über die wir berichtet hatten, handelt es sich nur um wenige Quadratzentimeter eines Dünnsteins – aber das ist der Firma immerhin eine Pressemitteilung wert: man wolle sich „mit einem Naturprodukt, das vor mehr als 200 Millionen Jahren entstand, ein luxuriöses, zeitgemäßes Erscheinungsbild geben“, heißt es in der Pressemitteilung.

Zum Einsatz kommt der Stein in einer Blende am Armaturenbrett vor dem Beifahrer, wo sich üblicherweise das Handschuhfach befindet. Gerade 0,1 mm dick ist er. Stabil hält ihn eine Glasfiberschicht, auf die er mit einem handgemachten Harz aufgebracht ist. Es handelt sich um Schiefer oder Quarzit aus Indien.

Dünnstein im Bentley rechts am Armaturenbrett. Fotos: Bentley

Vier Farben gibt es, die zum bei Bentley üblichen Leder und Holz der Innenausstattung passen.

Die Verarbeitung des Steins obliegt der Firmenabteilung Mulliner Operations am Hauptsitz der Firma in Crewe, England. Für deren Spezialisten gilt das Motto: „Alles ist möglich“.

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Aussage des Chefs von Mulliner, Geoff Dowding: „Dünnstein ist wieder eine Neuheit bei Bentley – aber nur der Anfang dessen, was mit diesem luxuriösen und einzigartigen Material vorhaben.“

Die Firma mit dem geflügelten „B“ als Markenzeichen hat im letzten Jahr weltweit 10.100 ihrer Luxuskarossen verkauft. Stolz verkündet man, dass man damit zum 3. Mal in Folge die Zielmarke von 10.000 Stück übersprungen hat.

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(04.02.2016)