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Quarzsand und Quarzkies sind auch für die Energiewende wichtig

Körner eines Quarzsandes, der am Uhry-See bei Königslutter gewonnen wird. Foto: Nifoto / Wikimedia Commons

Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) zu den Industriemineralen

Die Gewinnung heimischer Rohstoffe, insbesondere der Baurohstoffe und Industrieminerale, ist für den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur und für viele Industrien wie die chemische ein wichtiges Rückgrat. Zu den Industriemineralen gehören auch die Quarzrohstoffe, die für die Glasherstellung, Trinkwasseraufbereitung und die metallverarbeitende Industrie unverzichtbar sind.

Ihre Bedeutung wächst in Zeiten der Energiewende noch, wie auf einer Konferenz in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) deutlich wurde: Denn Quarz und Quarzkies werden für die Produktion von Solarzellen oder Quarzsand für die Fertigung von Windkraftanlagen benötigt.

In Deutschland werden jährlich über zehn Millionen t dieser Rohstoffe abgebaut. Mehr als 90 % davon sind Quarzsand, der von 25 Unternehmen an über 40 Standorten gewonnen wird. Die deutschen Produzenten mineralischer Rohstoffe sind von den weltweit sinkenden Rohstoffpreisen nicht betroffen. Grund hierfür ist die stabile Inlandsnachfrage, so ein Fazit der Konferenz.

Die Gesamtsituation wird in der BGR-Broschüre Quarzrohstoffe in Deutschland vorgestellt. Die Publikation kann kostenlos heruntergeladen werden.

Quelle: BGR

Quarzsandabbau am Uhry-See bei Königslutter. Foto: Nifoto / Wikimedia Commons

(12.03.2016)