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Erinnerung an das Lawinenunglück von Mogno – Maria Bottas Neubau der Kirche San Giovanni Battista als Neuanfang

Mario Botta: San Giovanni Battista. Foto: Thomas Cloer / Wikimedia Commons

Im Schweizer Tessin findet am 26. Juni 2016 ein Gedenktag mit „Via dell’artigianato” (Straße des Kunsthandwerks) statt

In dem kleinen Ort Mogno im Schweizer Tessin ging am 25. April 1986 eine fürchterliche Lawine nieder. Die aus dem 17. Jahrhundert stammende Kirche San Giovanni Battista und große Teile des Dorfes wurden zerstört. Bewohner kamen nicht zu S
chaden.

Mario Botta: San Giovanni Battista. Foto: Zairon / Wikimedia Commons

Bald gründete sich ein Verein zum Wiederaufbau der Kirche, der den Architekten Mario Botta für das Projekt gewann. Sein Neubau aus dem Jahr 1996 ist weltberühmt. Dies nicht nur wegen der runden Form, sondern auch wegen der Außenmauern aus Cristallina-Marmor aus dem nahen Peccia-Tal und Gneis aus dem Valle Maggia.

Mario Botta: San Giovanni Battista. Foto: Zairon / Wikimedia Commons

Am 26. Juni 2016 erinnert der Verein zusammen mit der neuen Dorfgemeinschaft an das Unglück. Im Rahmen der Feierlichkeiten wird es am Ortseingang von Mogno eine „Via dell’artigianato” mit Ausstellung und Kunsthandwerkermarkt geben.

In deren Rahmen präsentiert sich auch die Scuola di Scultura aus dem nahem Peccia mit einem Infostand. Die mehrsprachige Bildhauerschule hat uns freundlicherweise auf das Ereignis hingewiesen.

Chiesa San Giovanni Battista (italienisch 1, 2)

Scuola di Scultura di Peccia

Mario Botta: San Giovanni Battista. Foto: Zairon / Wikimedia CommonsMario Botta: San Giovanni Battista. Foto: Irene Grassi / Wikimedia Commons

(23.06.2016)