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Neu beschilderter Wanderweg „Spur der Steine“ im ehemaligen Steinbruch unweit von Seesen

Drei Mitglieder der Projektgruppe des Themenpfades mit einem der vielen „dicken Brocken“, die bewegt wurden: (v.l.n.r.) Willi Grope, Dr. Siegfried Klingebiel, Revierförster Rainer Hoffmeister. Foto: Niedersächsische Landesforsten

Auf dem Gelände der einstigen Wolfshäger Diabas-Gewinnung hat sich inzwischen ein Refugium für bedrohte Tier- und Pflanzenarten entwickelt

In Seesen im Harz ist aus dem ehemaligen Wolfshäger Diabas-Steinbruch ein Refugium für seltene oder vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten geworden. Neu beschildert ist nun dort der Informationspfad mit 12 Tafeln. Sie bieten Spaziergängern weitreichende Einblicke in den früheren Steinbruchbetrieb, die geologischen Zusammenhänge und ganz besonders in die Natur, die hier wieder Fuß gefasst hat.

Zur Eröffnung dankte Landesforsten-Präsident Dr. Merker allen an dem Projekt Beteiligten und würdigte besonders das Engagement von Willi Grope. Der langjährige Revierleiter aus Wolfshagen hatte gemeinsam mit Dr. Siegfried Klingebiel von der Norddeutschen Naturstein GmbH den Grundstein für den 2,5 km langen Wanderweg mit dem Namen „Spur der Steine“ gelegt.

Den Steinbruch zu einem Naturschutz-Kleinod zu entwickeln sei ein langer Weg gewesen, betonte Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Forstleute, Naturschützer und die Norddeutsche Naturstein GmbH als ehemaliger Betreiber hätten in fruchtbarer und erfolgreicher Zusammenarbeit das Naturschutzprojekt vor nunmehr 30 Jahren angepackt.

Der renaturierte Steinbruch beheimatet derzeit 225 Tierarten und 364 Pflanzenarten. Uhu, Wanderfalke oder Geburtshelferkröte stehen für die größeren Arten, Libellen, Heuschrecken und Schmetterlinge für die kleineren Vertreter.

Die Gemeinde Wolfshagen hofft, mit der touristischen Attraktion noch mehr Besucher zu gewinnen.

Ehemaliger Steinbruch Wolfshagen

Quelle: Pressemitteilung

(10.07.2016)