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Thema ist diesmal der Osningsandstein, auch bekannt als „Blauer Stein“ aus dem Teutoburger Wald

Der Unterbau des Hermannsdenkmals besteht aus Osningsandstein. Foto: Pkw98 / Wikimedia Commons

Am 20. Mai 2017 findet in Bielefeld der 4. Workshop der Reihe „Sandstein in Westfalen“ statt / Exkursion in die Steinbrüche

Um den Osningsandstein und seine Bedeutung für die Region geht es beim 4. Workshop der Reihe „Sandstein in Westfalen“ am 20. Mai 2017 in der Aula des Bielefelder Ratsgymnasiums (Nebelswall 1). Ziel der Veranstaltungen ist, die ganze Vielfalt der Naturwerkstoffe in Westfalen und ihre wechselnde Nutzung im Laufe der Jahrhunderte zu zeigen. Dabei werden ihre Einflüsse auf die Architektur der Region genauso behandelt wie die Bedeutung der Steingewinnung und -verarbeitung für einzelne Orte.

„Kleinräumige Nutzungen sollen so sichtbar werden, aber auch die internationalen Handelsbeziehungen einiger Absatzgebiete“, heißt es im Programm.

Die Vorträge richten sich nicht nur an das Fachpublikum. „Alle am Thema Sandstein oder an der Ortsgeschichte interessierte Personen sind willkommen“, so das Konzept.

Osning ist übrigens ein alter Name des Teutoburger Waldes.

Nach Begrüßung und Einführung gibt es am Vormittag des 20. Mai folgende Vorträge:
* Der Osningsandstein – Verbreitung, Zusammensetzung, Entstehung (Dr. Eckard Speetzen. Steinfurt-Borghorst)
* Die Gewinnung des Osningsandsteins (Dr. Mark Keiter, Naturkundemuseum namu, Bielefeld)
* Die Spur der Steine – der Osningsandstein in der Bauforschung (Mathias Polster, Herford)

Am Nachmittag schließen sich Exkursionen zu Steinbrüchen an.

Anmeldeschluss ist am 12. Mai.

Die Reihe nimmt nach und nach die verschiedenen westfälischen Sandsteinreviere in den Blick, heißt es im Programm. Bisherige Tagungsorte waren Anröchte (2014), Havixbeck (2015) und Witten (2016). Ein abschließender Sammelband ist vorgesehen.

Weitere Informationen: Historische Kommission für Westfalen, Veranstaltungen

Geodienst

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(27.04.2017)