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„Macht und Pracht“ lautet das Motto des Tags des Offenen Denkmals am 10. September 2017

Historisches Rathaus Lemgo als teils verputzte, teils steinsichtige Baugruppe aus dem 14.-17. Jahrhundert. Foto: Christiane Herl, Stadt Lemgo

Am 2. Sonntag im September werden wieder rund 8000 sehenswerte Orte für Besucher offen stehen, darunter viele, die normalerweise nicht zugänglich sind

„Macht und Pracht“ ist das diesjährige Motto des Tags des Offenen Denkmals am 10. September 2017. Zu sehen gibt es Denkmale, die Ausdruck weltlicher und religiöser Machtverhältnisse sind: Prächtige Schlösser, mächtige Kirchen, Patrizierhäuser mit aufwendigem Bauschmuck oder Repräsentationsbauten der Nachkriegszeit und genauso Industriebauten. Über 8000 Denkmale, die ansonsten meist nicht zugänglich sind, warten auf die Besucher, deren Zahl sich im letzten Jahr auf rund 4 Millionen belief.

Koordiniert wird die Veranstaltung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

In fachkundigen Führungen berichten Denkmalschützer an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die sonst einem ungeschulten Auge verborgen bleiben würden.

Die bundesweite Eröffnung findet in diesem Jahr in Oldenburg statt. Dort können mehr als 40 Denkmale besichtigt werden, darunter die Lambertikirche oder das Mausoleum, das Herzog Peter Friedrich Ludwig von Holstein-Gottorp für seine früh verstorbene Ehefrau hatte errichten lassen.

Auf der Webpage des Ereignisses kann man eine bestimmte Region auswählen und sich dort nach Suchwörtern ein Programm zusammenstellen. Kategorien sind Sakralbauten, Schlösser und Burgen, Wohnbauten und Siedlungen, Denkmale der Industrie und Technik oder Stätten der Archäologie.

Tag des Offenen Denkmals

Bibliothek der ehemaligen Benediktinerabtei Amorbach. Foto: Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz

(29.07.2017)