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Kongress und Workshop zu „Trockenmauern als Welterbe“ auf Mallorca vom 26. bis 29. Oktober 2017

Trockenmauern gehören zu der vom Menschen gestalteten Naturlandschaft, der so genannten Kulturlandschaft. Das Foto (Aufnahme: Kreuzschnabel / Wikimedia Commons) zeigt die Grafschaft Yorkshire in England.

Das Treffen will über den Stand der Dinge in Sachen Immaterielles Kulturerbe der UNESCO beraten

Der Med-Stone Kongress „Dry-Stone Technique to World Heritage“ (Trockenmauern als Welterbe) findet vom 26. bis 29. Oktober 2017 auf Mallorca statt. Er versteht sich als internationale Zusammenkunft von Experten und Professionelle dieser Art des Bauens mit Stein, die ganz ohne irgendwelche Bindemittel auskommt.

Ziel ist unter anderem, die Kräfte zusammenzubringen, deren Ziel ist, das Trockenmauern bei der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkennen zu lassen. Die Initiative dazu geht aus von Kroatien, Zypern, Frankreich, Griechenland, Italien, Slowenien, Spanien und der Schweiz, wo es vielfältige Trockenmauern zum Beispiel als Terrassen an steilen Hängen, Brücken, Bauernhäuser oder mehr gibt.

Eine der Besonderheiten dieser uralten Art des Bauens liegt darin, dass der verwendete Stein immer aus der Gegend stammt.

Der Kongress hat 4 Sektionen, in denen es um die Bewerbung bei der UNESCO geht. In der ersten Sektion geht es um die Balearen und ihre Trockenmauern. Thema sind auch die umfangreichen Dossiers, die die regionalen Einheiten erarbeitet haben.

Die anderen Sektionen behandeln verschiedene Themen wie etwa Professionalisierung der Branche und Verbreitung von Best-Practice-Beispielen.

Parallel zum Kongress findet im Dorf Deià in der Serra de Tramuntana ein Workshop für Profis statt. Hier geht es um die Einmaligkeit des Trockenmauerns auf Mallorca. Sie soll den Teilnehmern vermittelt werden.

Med-Stone Kongress

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(14.10.2017)