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Neue Bearbeitung für Engineered Stones: wie Glass anritzen und dann brechen

Vorführung von Hand, wie leicht sich ein angeritzter Enginieered Stone brechen lässt.

Der italienische Maschinenhersteller Intermac präsentierte auf der Marmomac eine Weiterentwicklung seiner „Genius RS-A“

Die Maschine wird den Herstellern von Naturstein das Leben noch schwerer machen: Auf der Marmomac 2017 präsentierte der italienische Hersteller Donatoni eine Weiterentwicklung seiner „Genius RS-A“, mit der man Engineered Stone wie Glas ritzen und dann brechen kann. Das Brechen erledigt die Maschine hydraulisch. Nach Aussagen von Verkaufsleiter Franco Angelotti lassen sich alle Arten von „gesinterten Materialien“ damit bearbeiten.

Bei geraden Schnitten beträgt die maximale Dicke der Werkstücke 12 mm, bei anderen Linien 5 mm. Soll das Werkstück zum Beispiel rund werden, ergänzt die Software der Maschine selbstständig Sollbruchstellen, so dass der Kreis aus der Umgebung herausgedrückt werden kann.

Ein entscheidender Vorteil der neuen Technologie ist, dass das Schneiden völlig trocken erfolgt. Das spart Kosten im Arbeitsschutz und vermeidet auch, dass das Personal in der Werkstatt einer Belastung mit Feinstaub ausgesetzt wird. Die war zuletzt ein großes Thema.

Außerdem lassen sich mit der Maschine automatisiert sehr schnell Schnitte ausführen, was die Bearbeitungskosten für Engineered Stone erheblich senkt. Die Software ist auch in der Lage, selbstständig die Position des Werkstücks auf dem Arbeitstisch zu erkennen.

Naturstein kann damit nicht bearbeitet werden. Das liegt am Kristallgefüge im Inneren.

Intermac

(09.11.2017)