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Franken-Schotter übernimmt die Vereinigten Marmorwerke (VM) Kaldorf GmbH

Auch nach der Übernahme soll die Firma am Standort Titting-Kaldorf eigenständig und mit eigener Marke bestehen bleiben

Die Vereinigte Marmorwerke Kaldorf GmbH bleibt auch nach der Übernahme der Anteile durch Franken-Schotter als separates Unternehmen mit eigener Marke unter der bisherigen Geschäftsführung mit Peter Templer und Johannes M. Semmler bestehen. Am Standort Titting-Kaldorf produzieren die Vereinigten Marmorwerke mit über 140 Mitarbeitern verschieden e Naturstein-Produkte aus Jura Kalkstein für den deutschen und internationalen Markt, wie Franken-Schotter auf seiner Webpage schreibt.

Die Firma hat ihren Hauptsitz in Dietfurt, unweit von Eichstätt auf halbem Weg zwischen Nürnberg und München.

Dr. Torsten Zech, Geschäftsführer der Franken-Schotter GmbH & Co. KG, erklärt zur Übernahme: „Mit der Übernahme der Geschäftsanteile bündeln zwei gesunde und erfolgreiche Unternehmen ihre Kräfte, um die Qualitäts- und Technologieführerschaft im Bereich Naturwerkstein, vor allem für Natursteinfassaden und -bodenbeläge, weiter auszubauen.“

„Franken-Schotter und die Vereinigten Marmorwerke Kaldorf passen aufgrund der räumlichen Nähe im Bereich Kaldorf/Petersbuch mit zwei wichtigen Gewinnungsbereichen sowie enormen Fertigungskapazitäten für Naturwerkstein-Produkte ideal zusammen.“

„Damit ergeben sich unter anderem für das internationale Projektgeschäft mit Jura Kalkstein als nachhaltigem Baustoff ganz neue strategische Möglichkeiten.“

„Wir haben größten Respekt vor den Leistungen und den Ergebnissen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das Management-Team der Vereinigten Marmorwerke Kaldorf in den letzten Jahren erzielt haben und freuen uns außerordentlich auf die zukünftige Zusammenarbeit.“

Über den Kaufpreis der Anteile wurde Stillschweigen vereinbart.

Franken-Schotter hat mehr als 400 Mitarbeiter mit Produktionsstätten in Mittelfranken und Oberbayern, wo mit modernster Technik hochwertige Naturstein-Produkte für den Hochbau sowie den Garten- und Landschaftsbau hergestellt werden. Laut Webpage versteht es sich als „regional verwurzeltes Unternehmen und übernimmt als ressourcen-gewinnendes und rohstoff-verarbeitendes Unternehmen besondere Verantwortung in der Region sowie für einen sparsamen und effizienten Umgang mit Ressourcen und für den Klimaschutz“.

Natursteine aus eigenen Brüchen sind Dietfurter Kalkstein, Jura Kalkstein, Dietfurter Kalkstein Gala und Dietfurter Dolomit, die in ca. 50 Länder weltweit geliefert werden. Der Export-Anteil der Produktion beträgt ca. 60 %.

Zur Produktpalette gehören Fertigprodukte wie Fassadenplatten, Bodenbeläge für den Innen- und Außenbereich, Treppen, Massivarbeiten, Mauerwerke und Steinkörbe. Hinzu kommen Rohplatten und Rohblöcke. Darüber hinaus betreibt Franken-Schotter mehrere Schotterwerke und Asphaltmischanlagen.

Franken-Schotter

(19.01.2018)