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Der 2. Europäische Wettbewerb der Steinestapler fand in Dunbar, Schottland statt

Steinstapeln umfasst ein weites Feld von einfachen Anhäufungen von Brocken bis hin zu komplexen Spielen mit der Schwerkraft. Das Foto zeigt eine Arbeit des US-Künstlers Shane Hart.

Rund 30 Künstler aus der ganzen Welt kamen am Strand zusammen, um aus Kieseln und Steinen fragile Kunstwerke zu errichten

Die steinernen Arrangements scheinen etwas mit Zauberei zu tun zu haben, sind aber in Wirklichkeit trickreiche Spiele mit der Schwerkraft. Der 2. Europäische Wettbewerb der Steinestapler fand am 22. April 2018 im schottischen Dunbar statt. Dort versammelten sich rund 30 Künstler am Eye-Cave-Strand, und komponierten aus Kieselsteinen oder größeren Brocken ihre Kunstwerke.

Eine der Kategorien war „Gleichgewicht vom feinsten“ für Kinder und Erwachsene. Der Gewinner brachte hier 29 Steine zusammen und kam damit dem letztjährigen Sieger mit 32 Brocken recht nahe. Andere Kategorien waren „Künstlerisch am wertvollsten“ (Erwachsene), „Stapeln gegen die Uhr“ (Erwachsene) und „Gesamtgewinner“.

Die weltweite Variante des Wettbewerbs findet im nächsten Jahr wieder in Llano, Texas statt. Der Name ist „Llano Earth Art Fest“. Der Gesamtgewinner des europäischen Wettbewerbs bekommt als Preis finanzielle Unterstützung für den Flug in die USA.

Steinestapler verstehen ihre Kunst als zeitweilige Bereicherung der Natur. Kritiker merken an, dass die Enthusiasten zum Beispiel in Naturparks Steine aus den Bächen ausgraben und so die Lebensweise der Tiere zerstören würden. Klagen gab es auch schon darüber, dass die Künstler sich gerne Monumente aus der Steinzeit als Schauplatz für ihre Aktivitäten aussuchen würden.

European Stone Stacking Championship

The Guardian

BBC

Llano Earth Art Fest

Foto: Paul Gregory Newman

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Shane Hart
 

 

 

 

(26.04.2018)