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Mitteldeutscher Natursteintag am 04. und 05. September 2018 in Meißen

Der Weinberg „Schlossberg“ in Seußlitz in der Gemeinde Nünchritz mit der Luisenburg, einem Weinberghaus aus dem 18. Jahrhundert. Foto: Jwaller / Wikimedia Commons

Veranstalter ist das Geokompetenzzentrum (GKZ) Freiberg / Geboten werden Vorträge zu Denkmal, Restaurierung und Recht sowie Exkursionen

Der Mitteldeutsche Natursteintag findet in diesem Jahr vom 04.-05. September in der Evangelischen Akademie in Meißen statt. Die Themenschwerpunkte sind Denkmal, Restaurierung und Recht. Der Obertitel der Veranstaltung ist „Sächsischer Naturstein – Gegenwart und Zukunft“. Veranstalter ist das Geokompetenzzentrum (GKZ) Freiberg.

Den 1. Vortrag hält GKZ-Chef Dr. Wolfgang Reimer über das Sächsische Natursteinkataster und dessen Konzeption und Zielsetzung. Über die neue Popularität von Naturstein gibt es anschließend Referate von Fachleuten aus Wallonien und Südtirol.

Zum Thema Recht geht es um das neue Beschaffungsrecht und die Chancen, die es für die Steinbranche bringt. Ein anderes Thema ist das neue Bauvertragsrecht.

Digitalisierung ist das Thema in 2 Vorträgen: sie behandeln die digitale Welt der öffentlichen Vergaben und das weite Feld von Handwerk 4.0.

Als Referenten über Restaurierung haben sich Steinmetze und Planer angesagt. Hier geht es um das Löwenportal des Jahnaischen Freihofes Meißen, um die Instandsetzung der Fassaden aus Hilbersdorfer Porphyrtuff an der Schlosskirche Chemnitz und um die Rekonstruktion des Wimpergs über dem Westportal der Fürstenkapelle am Dom zu Meißen.

Wie üblich gibt es am letzten Tag ein Exkursionsprogramm. Es führt in den Steinbruch Roter Granit Meißen der Firma Jansen, in die Steinmetzwerkstatt Dieter Vogt in der historischen Neidmühle – wo es auch ein Steinmetzmahl gibt – und in die Seußlitzer Weinberge. Thema ist „Steinsichtige Kultur“, und dabei wird, um gleich den Blickwinkel auszuweiten, eine Winzerwirtschaft besucht.

Anmeldeformular und mehr Informationen beim GKZ

Autor: Peter Becker

(30.07.2018)