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Die Rolle des Künstlers überdenken angesichts der Tatsache, dass die Roboterarme auch in der Bildhauerei Verwendung finden

Roboterarme und Kunstwerke scheinen auf den 1. Blick nicht miteinander vereinbar zu sein.

Ausstellung und Podiumsdiskussion mit 4 Künstlern, die CNC-Maschinen nutzen, in Halle 1 der Marmomac

Eine der Fragen ist: Wird es in Zukunft vielleicht eine neue Art von Bildhauersymposien geben, wo die Roboterarme aufgereiht in einer Line an den Skulpturen arbeiten, während die Künstler selbst die Zeit genießen, bis sie am Objekt die letzte Feinarbeit ausführen?

„Percorsi d’Arte“ (Wege der Kunst) wird eines der Themen im Rahmen des Italian Stone Theatre in Halle 1 der Marmomac sein. Dazu gehört eine Ausstellung mit Werken von 4 Künstlern, die für diese Arbeiten CNC-Maschinen benutzt haben, und eine Podiumsdiskussion mit diesen Künstlern am 26. September, 16.30 bis 17.30 im Forum in Halle 1.

In den vergangenen Jahren haben computergesteuerte Maschinen auch in kleineren Betrieben der Natursteinbranche Einzug gehalten. Selbst Bildhauer, die die Entwicklung zunächst sehr distanziert beobachteten, zeigen verstärkt Interesse und fragen, welche Möglichkeiten die neue Technik ihnen bietet.

Die Ausstellung und die Podiumsdiskussion wollen einen Anstoß geben, die künstlerische Produktion unter den neuen Umständen zu überdenken. Die ausgestellten Stücke wurden, wie bei Bildhauersymposien üblich, aus gleich großen Blöcken (180 x 80 x 30 cm) herausgearbeitet. Ziel war, die Möglichkeiten des Materials voll auszuschöpfen und dabei gleichzeitig möglichst wenig Abfall entstehen zu lassen.

Künstler und beteiligte Firmen waren:
Nicolas Bertoux / G.R. Marmi, Emmedue, DD
Jon Isherwood / Garfagnana Innovazione
Raffaello Galiotto (Industriedesigner) / T&D Robotics, GDA Marmi e Graniti
Sylvestre Gauvrit / Denver, Taglio

Kurator der Ausstellung war Raffaello Galiotto.

Marmomac, 26. – 29. September 2018

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(20.09.2018)