www.stone-ideas.com

Granitpilgern als neue Tourismus-Idee im österreichischen Mühlviertel

Marterl am Wegesrand gehören zu den Orten, wo die Wanderer Kraft tanken können.

Ein Rundweg führt durch 10 Gemeinden, wo man in Kirchen oder in der Erlebniswelt Granit Kraft tanken kann

Es gibt schon eine Webpage, und das deutet darauf hin, dass es hier nicht um bußfertiges Dahinschreiten und Schlafen auf Heu und Stroh geht: Granitpilgern nennt sich eine neue Idee aus dem österreichischen Mühlviertel. Dort entsteht ein Rundweg durch 10 Gemeinden, wo man an, so die Beschreibung, „Kraftplätzen“ vorbeikommt und Ruhe und Entspannung tanken kann.

Gemeint sind damit Wallfahrtskirchen, Marterl am Wegesrand oder auch der Lehrpfad „Erlebniswelt Granit“ in St. Martin. Wer’s gern esoterisch hat, kann die Energie auch gleich aus dem Boden beziehen, denn Granit ist das bestimmende Material in der Gegend.

„Kein Chic. Kein Hip. Kein Tand. Keine Adjektive“, heißt es auf der Webpage. Und weiter: „Hier, wo steinalter Granit seinen Platz in der Landschaft behauptet und selbst die Menschen unverrückbar sind, fühlt man sich ab dem ersten Schritt angekommen.“

Die Wegstrecke ist nicht ohne. Der Granitpilgern-Wanderweg führt in 3 bis 4 Tagesetappen über rund 90 Kilometer und gut 3100 Höhenmeter. Er verläuft durch die südöstliche Region des Bezirkes Rohrbach, bequem zu erreichen auch von Deutschland und Tschechien.

Die Idee zu der Wertschätzuug von Stein für das Tourismusgeschäft hatte Johannes Artmayr, Chef bei Strasser Steine, wie die OÖ-Nachrichten schreiben. Die Zeitung aus Oberösterreich zitiert Artmeyer, der als begeisterter Pilger dargestellt wird: „Wenn man viele Tage auf Pilgerwegen gewandert ist, bekommt man ein Gespür für die Zielgruppe und die Anforderungen an die Wegestrecke.“

Umgesetzt wird die Idee vom Kleinzeller Bürgermeister Klaus Falkinger, der weitere Gemeindevertreter an Bord geholt hat.

Am 29. März 2019 soll Eröffnung sein.

Granitpilgern Wanderweg

OÖ Nachrichten

Erlenbniswelt Granit

(28.11.2018)