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Unbedingt anschauen: Werbevideo „Ein Kilo Steine pro Stunde“

Auch bei der Bahn geht nichts ohne mineralische Rohstoffe, zum Beispiel im Gleisbett. Screenshot aus dem Werbevideo.

Die neue Promotion-Aktion des Bundesverbands Mineralische Rohstoffe (MIRO) bringt Sand, Schotter und auch Naturstein dem Bürger auf witzige Weise nahe

„Ein Kilo Steine pro Stunde“ ist der Leitsatz im neuen Werbevideo der deutschen Gesteinsindustrie. Erzählt wird auf witzige Art und Weise, dass 1 kg diejenige Menge an Sand, Schotter, Gips und auch Naturstein ist, die statistisch gesehen jeder Bundesbürger pro Stunde verbraucht.

Auftraggeber war der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO), in dem auch verschiedene Naturstein-Fachgruppen Mitglied sind.

Die Regie hatte Søren Eike Mielke, der einen Rasenden Reporter mit aufgestylten Schuhen in Schlangenleder zu Straßeninterviews mit Bürgern losschickte.

Seine Überraschungsfrage war: „Wie hoch ist denn Ihr persönlicher Gesteinsbedarf pro Tag?“, um danach mit den Betroffenen gleich noch eine Weile weiter herumzukaspern. Schnitt und Tonfall vermitteln den Eindruck, als hätten da Bürger gern und gutgelaunt mitgetan.

Herrlich, wie dabei ganz beiläufig die schon zwanghaften Bürger-Interviews der Fernsehsender konterkariert werden.

Ganz beiläufig wird bei dem Klamauk erklärt, wo überall mineralische Rohstoffe Verwendung finden, etwa in den Glasscheiben der Hamburger Elbphilharmonie oder beim Rasen in der Münchner Allianz-Arena.

Der Rasende MIRO-Reporter am Kölner Dom.

Zuletzt bekommen Passanten in Berlin eine Plastikbüchse mit Schotter zum Samba-Rasseln in die Hand: „Für die nächste Stunde, damit Sie versorgt sind“, ulkt der Reporter.

Die Pointe besteht darin, dass er bei seinen überfallartigen Befragungen am Schluss an die Falschen gerät und eins auf die Mütze kriegt.

Erst im Abspann wird dieser, zunächst sehr heftige, Bruch in der Dramaturgie dann wieder aufgelöst.

Ein Kilogramm pro Stunde

Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO)

Autor: Peter Becker

Der MIRO vertritt auf Bundes- und Europaebene die einheitlichen Interessen der Kies- und Sand-, Quarz- sowie Natursteinindustrie in den Bereichen Steuern/Betriebswirtschaft, Rohstoffsicherung/Umweltschutz/Folgenutzung, Recht, Arbeitssicherheit, Gewinnungs- und Aufbereitungstechnik, Anwendungstechnik/Normung usw. MIRO spricht für rund 1.600 Unternehmen mit ca. 3.000 Werken in Deutschland, die ca. 23.500 Mitarbeiter beschäftigen. Die Unternehmen der Branche produzieren mit über 500 Mio. t Gesteinskörnungen jährlich die größte in Deutschland bewegte Materialmenge. Die Produkte werden überwiegend für Baumaßnahmen (davon zu etwa 70 % für Projekte der öffentlichen Hand), aber auch für eine Vielzahl weiterer Verwendungen benötigt.

(06.12.2018)