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Die französische Bildhauerin Elsa erstellt für den Waldfriedhof in Kehlen, Luxemburg einen „Baum des Ruhens“ aus Schiefer

Elsas „Baum des Ruhens“. Fotos: Elsa

Verwendet wird Naturstein aus Herbeumont im nahen Belgien

„Wenn es um den Tod geht, spricht man häufig davon, in die Erde zurückzukehren, oder zum Himmel aufzusteigen“, sagt die französische Bildhauerin Elsa zu ihrer aktuellen Arbeit. Es handelt sich um einen „Baum des Ruhens“ (Arbre de Repos), den sie aus 2 Schieferplatten für den Waldfriedhof in der Gemeinde Kehlen im Großherzogtum Luxemburg herausarbeitet.

Das Ganze geschieht unter Beteiligung der Öffentlichkeit, wenn sie bis zum 19. Mai tagsüber ihrer Bildhauerei nachgeht. Der Rahmen der Veranstaltung ist das Festival für Kultur und Kunst an jenem Tag in Kehlen.

Elsa ist in Südfrankreich unweit der Parfumstadt Grasse zuhause. Thema ihrer künstlerischen Arbeit sind pflanzliche Motive, meist Blätter in ihren vielfältigen Formen. Ihr bevorzugtes Material ist Schiefer, diesmal die Sorte Ardoise d’Herbeument, der aus dem Ort gleichen Namens im nahen Belgien kommt.

Elsa bei der Arbeit in ihrem Freiluft-Atelier.

Diesmal bearbeitet sie die Vorderseite und die Rückseite von 2 Steinplatten mit den Maßen 150x175x10 cm, die rund 10 t auf die Waage bringen. Sie will im Stein einen Stamm und Äste darstellen. Die Blätter kommen später aus Edelstahl hinzu und werden die Namen der Verstorbenen tragen.

Die Platten sollen auf dem Waldfriedhof aufgestellt werden.

Während sie unter der Adresse 7 rue de Kopstal arbeitet, sind in ihrem Freiluft-Atelier Besuche von 16 Schulklassen aus Kehlen und Mamer geplant. Gleichzeitig gibt es eine Ausstellung von Skulpturen aus Schiefer, bei der dieser Naturstein in 15 Varianten gezeigt wird.

Anfragen an Marie Jeanne Schuh von der Gemeinde Kehlen (Mail)

Elsa

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(19.04.2019)