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Bewerbungen für das 1. Kunstsymposium in Lugau in Sachsen bis zum 07. Juli 2019

Slogan der Stadt Lugau.

Es sollen Werke entlang eines Radweges entstehen, die Materialwahl ist freigestellt / Thema ist „Mobilität“

Update: vervollständigtes Anmeldeformular (Mailadresse fehlte)

In Lugau in Sachsen findet in diesem Jahr vom 08. bis 14. September 2019 erstmals ein Kunstsymposium statt. Dabei sollen Werke entstehen, die einerseits einen Bezug zur Geschichte des Ortes als Bergbaustadt haben und andererseits für Touristen eine Attraktion darstellen können. Künstler gleich welcher Richtung können sich bis zum 07. Juli 2019 bewerben. Die Einschränkung ist, dass ihr Werk im Freien aufgestellt werden kann.

In dem Städtchen mit heute etwa 8000 Einwohnern, etwa auf halbem Weg zwischen Chemnitz und Zwickau gelegen, war 1844 die erste Steinkohle gefunden worden. In der Folge erlebte das ehemalige Dörfchen ein beispielloses Wachstum, welches in den 1990ern zu einem Ende kam.

Im Rahmen der Industrialisierung geschah es nicht nur, dass das einst mitten im Wald gelegene, aus dem Jahr 1726 stammende und erhalten gebliebene, Jägerhaus sich plötzlich im Zentrum der neuen Stadt wiederfand. Es entstanden auch große Bahnanlagen, über die die Kohle während 150 Jahren in die nahen Industriezentren transportiert wurde.

Eine besonders markante dieser ehemaligen Bahnstrecken ist schon zu einem Asphaltweg mit Nutzung für Radfahrer, Scater oder Nordic Walker umgestaltet worden; nun steht eine Erweiterung an, und das ganze Ensemble soll mit Kunstwerken aufgewertet werden.

Das Thema für die Arbeiten lautet „Auf Achse“ und soll sich um Mobilität drehen. Auch ein Bezug zu Lugau und seiner Geschichte ist gewünscht.

„Die geplanten Kunstwerke können als Zeichen die Entstehung einer Infrastruktur natürlicher Mobilität zukunftsweisend begleiten“, heißt es in den Unterlagen. „Im Gesamtkontext eines Strukturwandels vom Jagd- und Kohlerevier zum Radrevier, der Entstehung eines Radweges und Radzentrums mit entsprechenden Kunststationen, werden mit den Beiträgen der Kunst angewandte spielerische, unterhaltsame, fantasievolle und bildende Ergebnisse erhofft.“

Bewerben können sich sowohl Künstler aus Deutschland wie auch aus dem Ausland. Erwartet wird, dass sie sich während des Symposiums in Lugau aufhalten. Danach gehen die Kunstwerke in den Besitz der Stadt über. Dafür bekommen die Teilnehmer ein Honorar von 1000 € und eine Vergütung für das Material in Höhe von 300 €. Unterkunft und Verpflegung wird gestellt. Eine Reisekostenpauschale ist möglich.

Anmeldung

Stadt Lugau, 1. Kunstsymposium

(12.05.2019)