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7. Bildhauersymposium „Kunstdünger“ auf der Skulptur-Lichtung unweit von Holzkirchen vom 30. Juni bis zum 13. Juli 2019

Flyer des Bildhauersymposiums „Kunstdünger“ 2019.

Am Ufer der Mangfall bei Valley-Hohendilching arbeiten 6 internationale Künstler open air an ihren Werken

Das 7. Bildhauersymposium des Vereins Kunstdünger findet in diesem Jahr vom 30. Juni bis 13. Juli wieder im Tal der Mangfall bei Valley-Hohendilching unweit von Holzkirchen statt. Internationale Künstler werden dort open air im Wald direkt am Flussufer ihre Arbeiten aus Holz, Stein, Eisen und Keramik fertigen. Einen Teil der Kunstwerke der Vorjahre kann man entlang eines kurzen Spaziergangs auf dem Gelände bewundern.

Initiator ist der Verein Kunstdünger um Theaterfrau Christiane Ahlhelm und Steinbildhauer Tobel.

Die 6 Künstler dieses Jahres sind:
Emanuela Camacci, Rom, Italien;
Aldo Shiroma Uza, Lima, Peru;
Robert Schmidt-Matt, Berlin;
Annika Schüler, Niels Klaunick, München;
Maarit Kreuzinger, Jürgen Batscheider, Berlin – Memmingen;
Tobel, Valley.

Die Teilnehmer des Bildhauersymposiums „Kunstdünger“ 2019.

Das Symposium beginnt am Sonntag, 30. Juni 2019:
* Um 14 Uhr stellen die Bildhauer sich und ihre Projekte vor.
Darauf folgt um 15 Uhr der „Weg der Steine“, eine prähistorische Wanderung mit Klaus Koch (ca. 2 Stunden).
* Die anschließende Werkphase, wo die Künstler an ihren Projekten arbeiten, dauert vom 1. bis 12. Juli, wochentags jeweils von 10 bis 17 Uhr. „Gerne werden die BildhauerInnen die Maschinen für ein Gespräch zur Seite legen“, heißt es in der Ankündigung, und weiter: „Genießen Sie den Werkprozess, die Gastfreundschaft und die Natur an diesem besonderen Ort.“
* Am Samstag, 6. Juli, um 15 Uhr gibt es ein Skulptur-Special, nämlich eine Führung durch die Arbeiten der vergangenen Symposien auf der Skulptur-Lichtung am Flussufer.
Künstlergespräche sind auch hier möglich, Wagemutig dürfen sich am Behauen von Steinen versuchen.
* Die Finissage ist am Samstag, 13. Juli um 17 Uhr. Dann werden die neuen Skulpturen enthüllt. Wieder folgt ein Rundgang durch die Skulptur-Lichtung, diesmal mit Johannes Kroeker (Gitarre) und Louis Goebel (Schlagzeug).

Landrat Wolfgang Rzehak und Bürgermeister Andreas Hallmannsecker haben sich mit Grußworten angesagt. Das Symposium endet mit einem Ausklang mit Brotzeit, Wein und Musik, denn, wie sagt Tobel: „Spaß soll’s schon machen, sonst macht es ja keinen Spaß.“ Die Kunstwerke stehen nach Abschluss des Symposiums zum Verkauf.

Die Initiatoren des Vereins „Kunstdünger“ und des Symposiums: Theaterfrau Christiane Ahlhelm und Bildhauer Tobel.

Das kleine Symposiumsgelände am Rand des Flüsschens ist auch in geologischer Hinsicht interessant. Denn etwas flussaufwärts beim Taubenberg gibt es ein einzigartiges Trinkwasserreservoir: dort treffen vier Grundwasserströme zusammen. Sie kommen unterirdisch aus dem Alpenvorland und fließen durch die Ablagerungen der Gletscher von vor 2 Millionen Jahren.

Dass sie auf engstem Raum zusammentreffen, ist eine Laune der Natur, beschert aber heutzutage rund einer Million Menschen in der Umgebung und im Großraum München bestes Trunkwasser. „Die langen Fließstrecken durch das Gestein verleihen dem Wasser hohe Reinheit und eine ausgewogene Mineralisation“, heißt es auf einer Webpage der Stadtwerke München.

Symposium auf der Skulptur–Lichtung.
https://www.skulptur-lichtung.de/

Fotos: Kunstdünger e.V.

Symposium 2015: Girts Burvis, Lettland: „Whisper“, Granit. Foto: Peter Becker

(23.06.2019)