Wie die Menschen durch ihre Landwirtschaft die Berge und Täler der Schweiz mitgestalteten

Das Val Bavona. Alpwirtschaft am Brienzer Rothorn.Ein Wanderbuch des Heimatschutzes beschreibt 23 Routen durch die Kulturlandschaft des Alpenlandes

Mühsam war das Leben vergangener Generationen, die trotz schwieriger Umstände auch in unwegsamen Landschaften mit großem Erfindungsreichtum ihren Unterhalt fanden. Die Zeugnisse ihrer Mühen, etwa Terrassen oder steile Wege an Hängen zu erhalten und zu pflegen, ist das Ziel des Schweizer Heimatschutzes. Er hat nun eine Sammlung von Wanderrouten herausgebracht, auf denen der Reisende erstens die Natur im Gebirge und zweitens die ehemaligen Überlebensstrategien der Menschen dort hautnah erleben kann.

In dem Wanderführer „Heimatschutz unterwegs 2 – Süsse Früchte, goldenes Korn“ laden 23 Routenvorschläge dazu ein, Schweizer Kulturlandschaften zu Fuß zu erkunden. Die Strecken führen zum Beispiel in das Val Bavona mit seinen Steinhäusern oder zur Alpwirtschaft am Brienzer Rothorn, die unsere Fotos oben zeigen.

Die Besucher sollen dabei den Wert dieses über viele Jahrhunderte entstandenen Kulturerbes erkennen.

Das Buch im Hosentaschenformat und je nach Region in verschiedenen Sprachen setzt die im April 2018 gestartete Publikationsreihe zum Thema „Kulturlandschaften“ fort. Es kostet 28 CHF (für Mitglieder des Heimatschutzes 18 CHF), hat die ISBN 978-3-907209-00-4 und kann im Buchhandel oder über den Online-Shop des Heimatschutzes bezogen werden.

Schweizer Heimatschutz, Online-Shop

Fotos: Schweizer Heimatschutz, Pierre Marmy

Maiensässe, Käse und Kirchen.Muggiotal.Zwischen Etzel und Einsiedeln.Der Wanderführer „Heimatschutz unterwegs 2 – Süsse Früchte, goldenes Korn“.

(27.07.2019)