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Mit „Beethoven reloaded“ will der Kölner Erzbistum das Beethoven-Jubiläum 2020 aus ungewöhnlicher Perspektive beleuchten

Das Logo von „Beethoven reloaded“.

Gesucht werden Crossover-Projekte, die verschiedene Kunstdisziplinen verknüpfen

„Beethoven reloaded“ ist der Titel einer Ausschreibung für Projekte, die verschiedene Kunstformen mischen und so das Beethoven-Jubiläum 2020 aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel betrachten. Die ausschreibende Stelle ist das katholisch-soziale Institut des Erzbistums Köln. Die Einreichungsfrist endet am 14. November 2019.

Es gibt 3 Preise in Höhe von 5000 bis 3000 € und einen Sonderpreis von 2000 €. Zur Ermittlung der Preisträger findet eine Vorauswahl statt, bei der die 10 von der Jury ausgewählten Projekte eine Aufwandsentschädigung erhalten.

Auf der Website des Bistums heißt es zum Konzept: „Gesucht werden Crossover-Projekte, in denen künstlerische Disziplinen wie Bildende Kunst, Musik, Tanz, Installation, Lichtprojektion, Medienkunst, Literatur von Poetry Slam bis Rapp etc. miteinander verbunden werden.“

Jedoch soll die künstlerische Idee den Humanismus als Beethovens Grundgedanke erhalten: „Als Kind der französischen Revolution setzte Beethoven die Werte von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in seinem Leben um und thematisierte sie in seiner Musik. Kunst und Leben nach humanistischen Werten waren für ihn untrennbar miteinander verknüpft.“

Und weiter: „Die Freiheit des Geistes war für Beethoven ein Schlüssel und eine Quelle der Inspiration, stand jedoch immer auch in Verbindung mit moralischer Integrität. Den mündigen Bürger, ohne Vorrecht durch die Geburt und finanzielle Vermögen, allein der sittlichen Verantwortung gegenüber einer Gemeinschaft verpflichtet, strebte er als Menschenbild an.“

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(07.08.2019)