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Nachfrage nach Küchenarbeitsplatten in Österreich blieb 2018 weitgehend unverändert

Designer wählen für die Seiten einer Kücheninsel gerne dasselbe Material wie für die Arbeitsplatte. Das Foto zeigt die italienische Firma <a href="https://www.bagnara.net/"target="_blank">Bagnara</a> auf der Messe BAU in München 2019.

Die Analyse der Marktforscher von Branchenradar verzeichnet jedoch „eine anhaltend robust wachsende Nachfrage nach Produkten aus Naturstein“

Die Nachfrage nach Küchenarbeitsplatten ist in Österreich 2018 im zweiten Jahr in Folge nahezu unverändert geblieben. Der Absatz stagnierte bei 532.600 m², das war ein Minus um (-)0,5% gegenüber dem Vorjahr. Allerdings wurde trotz der nahezu gleich gebliebenen Quadratmeterzahl eine deutliche Steigerung beim Erlös erzielt. Dies sind Zahlen aus einer Untersuchung von Branchenradar zum Markt für Küchenarbeitsplatten in Österreich.

Auf Ebene der Warengruppe erhöhte sich der Durchschnittspreis um +6,7% gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich dafür waren zum einen die anhaltend robust wachsende Nachfrage nach Arbeitsplatten aus Naturstein und ein überraschend deutliches Absatzplus bei Küchenarbeitsplatten mit Keramikoberfläche.

Zum anderen erhöht sich in beiden Produktsegmenten das Preisniveau substanziell, da die Konsumenten verstärkt höherpreisige Ausführungen nachfragen. Erlösseitig sinkt daher der Marktanteil laminierter Pressplatten erstmals unter 50 Prozent.

Eine überragende Performance zeigte einmal mehr die Firma Strasser. Konkurrent Paulus konnte mit einer noch dynamischeren Entwicklung wieder etwas zum Marktführer aufschließen.

Die Studie kann für 3.450 € als Einzelausgabe oder für 2.290 € im Abo-Preis (Mindestlaufzeit: 3 Jahre) bezogen werden.

Auch zu Küchenmöbeln hat Branchenradar eine Studie erstellt, die zu ähnlichen Ergebnissen kommt. „Die Nachfrage sinkt, wie bereits im Jahr davor, um -0,6% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr rund 1,7 Millionen Schränke. Die Anzahl der verkauften Küchen stagnierte bei 179.000 Stück, da auch die Schrankquote geringfügig nachgab. Zwar wuchs im Neubau der Bedarf robust um +9,0%, jedoch blieb das Ersatz-/Austausch-Geschäft mit -3,4% weiterhin schwach.

Die Preise zum Download dieser Studie sind wie oben.

Quelle: Branchenradar

(22.08.2019)