www.stone-ideas.com

Finanzielle Anerkennung für Betriebe, die ausbilden: „anteilige Erstattung der Ausbildungsvergütung“

Manchmal fällt Geld vom Himmel: Sterntaler aus dem Märchen der Gebrüder Grimm, Darstellung auf der Banknote über 1000 D-Mark aus den 1990ern. Quelle: Deutsche Bundesbank / <a href="https://commons.wikimedia.org/"target="_blank">Wikimedia Commons</a>

Das Berufsbildungswerk (bbw) will die Fachkräftesicherung honorieren

Um die Leistungen von Betrieben in der Ausbildung anzuerkennen, hat das Berufsbildungswerk der Steinmetze und Steinbildhauer (bbw) die „anteilige Erstattung der Ausbildungsvergütung“ in Leben gerufen. Sie besagt, dass Firmen einen Teil ihrer Zahlungen an das bbw zurückbekommen können, nachdem ihre Azubis die Gesellenprüfung bestanden haben.

Das Verfahren der Antragstellung ist denkbar einfach: auf der Webpage des bbw findet sich ein knappes Formular, das auszufüllen ist. Zusätzlich erklärt ein Infoblatt, wie die Auszahlungssumme errechnet wird.

Folgende Voraussetzungen muss ein Betrieb erfüllen:

* er ist beim bbw registriert und hat regelmäßig Beiträge gezahlt;
* er muss die Ausbildungsvergütung nach Tarif entrichtet haben;
* er muss die Azubis zu allen überbetrieblichen Lehrgängen entsandt haben;
* der Azubis muss die Gesellenprüfung bestanden haben.

Der Antrag auf Erstattung kann erst im Folgejahr nach der jeweiligen Gesellenprüfung gestellt werden. Für 2018 ist der Stichtag also der 31. Dezember 2019.

Die Höhe variiert von Jahr zu Jahr, da sie abhängig ist von der Zahl der Lehrlinge und der Zahl der einzahlenden Betriebe. Für das Jahr 2018 erhalten die Betriebe eine Rückvergütung in Höhe von 1.275,00 € pro Lehrling.

Betriebe sollten das neue Angebot stärker nutzen, bisher haben nur wenige Betriebe einen Antrag gestellt.

Berufsbildungswerk der Steinmetze und Steinbildhauer (bbw)

(23.09.2019)