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Neu: „Stone For Future“-Wettbewerb für Design mit Naturstein im Rahmen der Stone+tec (17.-20. Juni 2020)

Logo des Wettbewerbs „Stone For Future“ im Rhamen der Stone+tec 2020.

Eingereicht werden können digitale Entwürfe aus Deutschland und Österreich, die sich für eine Produktion mit mehrachsigen CNC-Maschinen eignen

Anmerkung der Redaktion: Anregungen findet man in der Rubrik „Design mit Naturstein“ auf der Webpage von Stone-Ideas.com. Die Bandbreite der Ideen ist weit und nicht alles, was dort gezeigt wird, sind Objekte, die Sinn machen.

„Stone For Future“ heißt ein Wettbewerb für Design mit Naturstein, der in diesem Jahr erstmals stattfindet. Interessenten können bis zum 12. April 2020 in digitaler Form Entwürfe für Alltagsobjekte einreichen. Die prämierten Stücke werden im Rahmen der Stone+tec in Nürnberg (17.-20. Juni 2020) prämiert und müssen bestimmten Kriterien genügen:
* sie sollen für die Herstellung mit mehrachsigen CNC-Maschinen konzipiert sein,
* dürfen die Maße eines Rohblocks von 2 x 1 x 1 m nicht überschreiten,
* sollen mit möglichst wenig Verschnitt auskommen
* und sich im Regelfall für eine Fertigung in größeren Stückzahlen eignen.

Im Kern soll Naturstein das Material sein, jedoch können auch andere Stoffe hinzugenommen werden.

Eine Jury wird die besten Arbeiten auswählen. Die Erstplatzierten werden als Prototypen produziert und im Rahmen der Designschau auf der Stone+tec präsentiert. Die ausgeführten Objekte gehen nach Ende der Messe in den Besitz der Einreicher über.

Zugelassen sind Steinmetzgesellen, Naturwerksteinmechaniker, Steintechniker, Steinmetz- und Steinbildhauermeister (natürlich Männer und Frauen gleichermaßen) sowie Meisterbetriebe und Naturwerkstein-Fachbetriebe im Deutschland und Österreich.

Vier Kategorien gibt es:
* In der Kategorie Badgestaltung wird bei Becken, Duschtassen und Objekten für Wellnessbereiche neben formalen und gestalterischen Eigenschaften auch die Gebrauchstauglichkeit bewertet. Dazu zählen praktische Aspekte wie Montage, Reinigung und Pflege, Sicherheit und Rutschhemmung.
* In der Kategorie Stadtmöbel und Gartengestaltungselemente werden bewegliche oder ortsfeste Objekte wie Sitzbänke, Abstandshalter, Poller, Fahrradständer, Mobiliar für Kletter- oder Skateparks, Brunnen, Wandbrunnen und andere Projekte bewertet.
* In der Kategorie Accessoires für Innenräume werden Einrichtungsgegenstände, Skulpturen und Objekte des täglichen Gebrauchs aus Naturstein bewertet.
* Die Kategorie Sakralarchitektur erlaubt abstrakte und figürliche Gestaltungen für Kircheninnen- und -außenräume unabhängig von der Konfession. Dabei sind wandgebundene Objekte ebenso zulässig wie liturgisches Mobiliar. Bei Altar, Ambo, Taufbecken und vergleichbaren Objekten sind sämtliche liturgischen Anforderungen zu berücksichtigen. In dieser Kategorie gehört die serielle Fertigung nicht zu den Zielsetzungen.

Zum Einsatz von Fertigungsrobotern heißt es: „Alle Entwürfe sollen auf mehrachsigen CNC-Maschinen weitgehend automatisiert ausgeführt werden können. Eine wirtschaftlich durchführbare, handwerkliche Nacharbeit kann berücksichtigt werden, die grundsätzliche und überwiegende Formgebung muss jedoch maschinell möglich sein. Bei bereits am Markt eingeführten Objekten zählt ebenfalls die maschinelle Reproduzierbarkeit.“

Ausgelobt wird der Wettbewerb von der NürnbergMesse in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV) und dem Deutschen Naturwerkstein-Verband (DNV). Koordinator ist Richard Watzke, Steinmetz, ehemals Redakteur bei der Zeitschrift „Stein“ und vielfach engagiert in der Öffentlichkeitarbeit für Naturstein.

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(13.02.2020)