Oberhalb der Ortschaft Korb nicht weit von Stuttgart führt ein Skulpturenweg zu den „Köpfen am Korber Kopf“

Guido Messer, „Ende der Durchsage“, 2012/2019, Bronze. Foto: Wolfgang Melzer

Jährlich findet dort ein Bildhauersymposium statt, das diesmal jedoch wegen Corona ausfallen musste

Wein, Stein und Kunst ist ein Dreiklang, der vielerorts angestimmt wird. Eine Besonderheit hat dabei die Gemeinde Korb unweit von Stuttgart zu bieten: dort gibt es einen Wanderweg durch den Weinberg namens Korber Kopf, entlang dessen Skulpturen zu bewundern sind. Sie sind im Rahmen eines jährlichen Bildhauertreffens vor Ort entstanden. Für den Mai dieses Jahres war die 14. Ausgabe dieses Symposiums geplant und organisiert – dann aber kam Corona und statt der Erweiterung um die Werke dieses Jahres sind weiterhin die Arbeiten des vorangegangenen 13. Symposiums zu sehen.

„Köpfe am Korber Kopf“ ist der Obertitel der Schau. Nicht alle der Arbeiten in Stein, Metall oder Holz stellen erkennbar einen Kopf dar, allerdings hat der Begriff hier auch einen doppelten Bezug: Korb hat nämlich den Slogan „Wo Köpfe wichtig sind“. Das spielt an „auf die mit Weinreben bewachsenen ,Drei Köpfe‘ Korber Kopf, Hörnleskopf und Kleinheppacher Kopf, die das idyllische Landschaftsbild in unserer Gemeinde prägen“, wie es auf der Webpage der Gemeinde heißt.

Bernd Stöcker, „Schlafender“, 2019, Kalkstein. Foto: Manfred Schneider

Für das kommende Jahr ist aber wieder ein Symposium geplant, denn die Korber sind Dickschädel, will heißen: entschlossen und gleichzeitig pragmatisch: die Künstler dieses Jahres werden im nächsten Jahr auftreten, lautet die Planung. Erstmals wird es dann auch 3 „Amateurstandorte“ geben.

„Köpfe am Korber Kopf“

Maria Rucker, „Odonata”, 2019, Carrara-Marmor, Granit. Foto: Guido Messer

(02.08.2020)