Für Kinder: neue Spielstation „Sandbagger“ am Steinerlebnispfad im Naturpark Haßberge unweit von Schweinfurt

„Sandbagger“, mit hohem Verständnis für die Besonderheiten dieser Technik betrieben.

3,7 km ist der Rundweg lang und erzählt viel über die Welt der Gesteine sowie die Tiere und Pflanzen in einem Steinbruch

„Sandbagger“ heißt die neue Spielstation im Steinerlebnispfad im Naturpark Hassberge. Die Kinder der Kita aus der nahen Ortschaft Maroldsweisach, die neben einigen Offiziellen zur Einweihung eingeladen waren, wussten sofort, was man mit dem Spielzeug macht: nämlich Löcher graben, Hügel aufschütten, und dabei den aus Edelstahl bestehenden schicken Bagger immer wieder drehen. Neu ist auch ein Turm mit Leiter und Brücke, an dem mit Seilzug und Sandrinnen der Betrieb eines Förderturms nachgespielt werden kann. Weitere Angebote sind Steine fühlen, Steinspiele, Klangsteine und ein Summstein, um nur einige zu nennen.

Insgesamt gibt es im Naturpark nahe des Marktes Maroldsweisach unweit von Schweinfurt 7 Erlebnispfade zu unterschiedlichen Themen. Einer ist der Steinerlebnispfad auf dem Zeilberg, einem allein stehenden Basaltkegel. Zusammen mit den 3 Sandbaggern gibt es dort nun 11 Spiel- und Lernstationen, wo die Kinder spielerisch viel über die Welt der Gesteine sowie die seltenen Tiere und Pflanzen erfahren, die in einem Steinbruch leben.

Denn am Zeilberg liegt auch der aktive Steinbruch der Basalt AG, in den man vom Wanderweg aus tolle Einblicke hat. Die Firma arbeitet „sehr gut mit dem Naturpark zusammen“, heißt es auf einer lokalen Webpage.

Die Kinder der Kita Maroldsweisach am Tag der Einweihung der neuen Station.

3,7 km ist der Steinerlebnispfad lang. Er ist als Rundweg angelegt und auch mit Kinderwagen befahrbar.

Die Themen der anderen Erlebnispfade sind unter anderem Wald, Baum, Bach und Wildkatze.
Kennzeichen des Naturparks ist, dass dort „das Zusammenwirken von Natur, Landschaft und der bodenständigen Lebensweise der Bevölkerung“ gezeigt wird, wie es auf der Webpage heißt. Den Verantwortlichen „ist sehr an der Erhaltung, Pflege und Entwicklung der Kulturlandschaft gelegen, nicht zuletzt deshalb, um unseren Kindern und Enkeln diese Werte weitergeben zu können“.

Der ehemalige Vulkankegel Zeilberg ist mit seinem Basalt eine geologische Ausnahme in der Gegend. Eigentlich sind Sandsteine dort das übliche Gestein, etwa der Räth-Sandstein.

Naturpark Haßberge

Fotos: Rudolf Hein / Naturpark Hassberge

(08.08.2020)