PwC-Studie 2020: Technologie, Gesundheit und Umwelt sind wichtige Themen für die 18- bis 24-Jährigen von heute

Titelblatt der Studie, die auf Englisch heruntergeladen werden kann.

Die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) haben Verbraucher in Europa nach ihren Orientierungen beim Konsum befragt

Technologie-affin und immer online, ungeduldig und fordernd, gesundheits- und umweltbewusst – mit diesen Eigenschaften lässt sich die Generation Z umschreiben. Die Gruppe jener Menschen also, die ab 1995 geboren wurden. Wie steht diese Altersgruppe zum Konsum? Wie kauft sie ein? Worauf legt sie Wert? Welche Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen stellt sie und welche Trends entstehen daraus?
Diesen Fragen geht der dritte Teil der „PwC Europe Consumer Insights Series“ nach, der sich voll und ganz der Generation Z widmet. Für die Studie hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) 10.000 Verbraucher in Europa befragt, darunter rund 2.000 junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren.

„Die Generation Z legt Wert auf eine gesunde Lebensweise und kann sich ein Leben ohne Smartphone nicht vorstellen. Die jungen Menschen haben hohe Erwartungen: Produkte und Dienstleistungen sollen schnell, intuitiv, unterhaltsam und nachhaltig sein,“ so Dr. Christian Wulff, Leiter des Bereichs Handel und Konsumgüter bei PwC Deutschland.

Auch die Digital Natives genießen es, im physischen Geschäft einzukaufen. 18- bis 24-Jährige besuchen den stationären Handel sogar häufiger als jede andere Altersgruppe. 59 Prozent der Generation Z geben an, mindestens einmal in der Woche im Einzelhandel einzukaufen. Dabei legen sie großen Wert darauf, dass sie sich schnell und einfach im Laden orientieren können (37 Prozent). Wichtig ist ihnen zudem, dass der Handel schnelle und einfache Bezahlmethoden unterstützt (31 Prozent) und kostenloses WLAN mit einem unkomplizierten Login-Verfahren anbietet (31 Prozent).

Der Übergang von traditionellen zu neuen Medien lässt sich auch am Informationsverhalten der jungen Generation ablesen: Um sich über aktuelle Ereignisse zu informieren, setzen die 18- bis 24-Jährigen vor allem auf Webseiten, Podcasts oder Blogs (36 Prozent) sowie soziale Medien (32 Prozent). Nur 24 Prozent informieren sich über herkömmliche Medien wie Magazine und Zeitungen, Radio und Fernsehen. Für die über 35-Jährigen sind traditionelle Medien noch immer die erste Wahl (44 Prozent), wenn es darum geht, up-to-date zu bleiben.

Für die „Gen Z“ spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Sie versucht, Plastik zu meiden (37 Prozent) und kauft Produkte mit möglichst wenig Verpackungsmaterial (35 Prozent). Nachhaltigkeit darf für die Generation Z auch etwas kosten: Knapp zwei Drittel (62 Prozent) würden einen höheren Preis für regionale Lebensmittel in Kauf nehmen. 52 Prozent sind bereit, für Biolebensmittel mehr zu bezahlen. Knapp die Hälfte (47 Prozent) würde für ökologische, nachhaltig verpackte Lebensmittel tiefer in die Tasche greifen.

Die Generation Z achtet verstärkt auf die eigene Gesundheit. Fast die Hälfte der 18- bis 24-Jährigen (44 Prozent) hat eine App auf ihrem Smartphone oder Tablet, um ihre Gesundheit oder Fitness zu tracken. Sie nutzen die digitalen Helfer vor allem, um ihren Schlaf zu analysieren oder das eigene Essverhalten zu überwachen. Egal ob Fitness- oder Shopping-App – für die Generation Z muss eine Applikation vor allem eins sein: intuitiv. Um Applikationen nutzerfreundlich zu gestalten, helfen Methoden wie Design Thinking, bei denen das Feedback der User frühzeitig in die Entwicklung einfließt.

Quelle: PwC-Studie 2020

(23.12.2020)