Wissenschaft Aktuell: Gletscher als Nahrungsquelle, Erdrutsche und Hangmuren, Neues zum Götterberg Olymp, die Ordnung der Minerale

Massenbewegungen wie Muren, Felsstürze, Schuttströme, Erdfälle, oder Einstürze von Hohlräumen verursachen Jahr für Jahr beträchtliche Schäden. Foto: Kieffer / TU Graz/DCNA

Erkenntnisse über unseren Planeten, seine Geologie und andere Steingeschichten

(Foto oben) Erdrutsche und Hangmuren verursachen auf der ganzen Welt Schäden in Milliardenhöhe. Nun identifizierte ein Wissenschaftlerteam aus Österreich erstmals die chemischen Einflussfaktoren und Auslöser für wiederkehrende Massenbewegungen in feinkörnigen Sedimenten
https://www.tugraz.at/forschung/fields-of-expertise/advanced-materials-science/ueberblick-advanced-materials-science/
 

Fluorit mit Quarz, Fundort: Annaberg, Breite: 5,8 cm, aus Werners Sammlung. Foto: TU Bergakademie Freiberg / Susanne BaldaufBisher war die Oryktognostische Sammlung von Abraham Gottlob Werner (1749–1817) an der TU Bergakademie Freiberg in Schubladen aufbewahrt und konnte nur auf Anfrage eingesehen werden. Nun wurden die ersten 3.000 historischen Etiketten mit den Mineralen dazu digitalisiert. Werner erarbeitete die Ordnung der Minerale, die Oryktognosie
https://tu-freiberg.de/presse/auftakt-zur-umfassenden-digitalisierung-der-wernerschen-sammlung
 

Das Bergmassiv des Olymp, von Westen gesehen. Foto: Giorgos Kollias / Wikimedia Commons
Wie das Bergmassiv des Olymp zu einer Projektionsfläche für religiöse, politische und popkulturelle Imaginationen wurde, hat ein Archäologe der Uni Münster erstmals umfassend beschrieben. Thema in seinem neuen Buch ist auch, wie das Christentum die alten Mythen aufgriff
https://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/podcastundvideo/der_Olymp.html
 

Erstautorin Katja Laufer-Meiser (links) nimmt zusammen mit Hans Røy vom Center for Geomicrobiology Aarhus, Dänemark in einem Fjord in Spitzbergen Sedimentproben für die jetzt erschienene Studie. Foto: Bo Barker Jørgensenstrong>Gletscher, die an arktischen Küsten bis ins Wasser reichen, sind wichtige Nährstoffquelle für das Phytoplankton in der Region. Im Zuge des Klimawandels ziehen sich aber viele Eisflächen aufs Land zurück. Wird dadurch auch die Nährstoffzufuhr für den Ozean geringer? Eine neue Studie zeigt, dass der Meeresboden vor den Gletschern eine wichtige Rolle bei den komplexen Vorgängen spielt
https://www.geomar.de/news/article/sedimente-als-naehrstoff-vermittler-in-arktischen-fjorden

(232.03.2021)