EU-Programm „Mine.The.Gap“: Förderung von Innovationen in der Rohstoffwirtschaft, unter anderem in der Natursteingewinnung

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Bis zum 08. Mai 2021 können Unternehmen „Lösungen für mehr Digitalisierung, ,grünere Prozesse‘ und mehr Kreisläufe in der Wertschöpfungskette“ einreichen

Die europäische Rohstoffbranche braucht Innovationen, dies sowohl in Hinsicht auf ihre Umweltbelange als auch ihre Technologie. Das ist der Ausgangspunkt des Programms „Mine.The.Gap“ der Europäischen Kommission. Für die kommenden 3 Jahre stehen 4 Millionen € bereit, um Projekte mittelgroßer Firmen zu fördern. Das Gesamtbudget beträgt 5 Millionen €.

Mit Rohstoffbranche ist auch die Natursteingewinnung gemeint. Beteiligt sind die Länder Deutschland, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Polen, Portugal und Spanien.

Wie bei der EU üblich werden dabei diejenigen Vorhaben bevorzugt, in denen Partner aus verschiedenen Ländern zusammenarbeiten.

Im Kern soll ein Unternehmen, das in der Gewinnung aktiv ist, sich mit 2 Technologiefirmen zusammentun und ein innovatives Projekt durchführen. Mit Technologie ist das weite Feld von Computer und Internet bis hin zu Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz gemeint.

Für Firmen gibt es Ansprechstellen, wo sie mehr Informationen bekommen können. Koordiniert wird das Gesamtprogramm von der spanischen ICAMCyL Stiftung (International Center for Advanced Materials and Raw Materials). Insgesamt sollen „wenigstens 30 Projekte mit bis zu 90 Firmen gefördert werden“, heißt es auf deren Webpage.

Noch bis zum 05. Mai 2021 läuft die 1. Ausschreibung. Interessierte Firmen können eine für EU-Verhältnisse sehr kurze Projektbeschreibung von 20 Seiten einreichen.

In Deutschland ist das Geokompetenzzentrum Freiberg, Frau Meng-Chun Lee (Mail, englisch), die Ansprechstelle.

Mine.The.Gap

Ansprechstellen

ICAMCyL Stiftung

(08.04.2021)