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Architektur: Kalkstein prägt die Außenansicht

(Oktober 2010) Ein nobles und elegantes Erscheinungsbild wollten Bauherr und Architekt den Häusern in der Wohnanlage „La Finca“ in Madrid geben und das ist ihnen mit der Kalksteinfassade in Beige und zwei Brauntönen gelungen. Die flachen Gebäude in der malerischen Landschaft sind insgesamt ziemlich ungewöhnlich: die Ausführungen wie auf den Fotos haben 7 Schlafzimmer mit dazugehörigen Ankleideräumen und 800 m² Fläche.

Den größten Teil der Fassade bedecken Platten des beigen Kalksteins Niwala. Die Sorte Teak mit ihrem holzähnlichen Erscheinungsbild setzt Akzente und gibt dem Gebäude Leben. Ein weiteres auffallendes Element ist die schräge Linienführung bei Stützen oder einzelnen Mauern. Geliefert wurde der Stein von der Firma Icimar SA, Madrid. Ausgeführt wurden die Arbeiten von der Firma Procisa.

Aus 30 Wohnhäusern setzt sich die Anlage in Somosaguas am Stadtrand von Madrid zusammen. Sie sind alle im gleichen Stil gehalten, jedoch unterschiedlich ausgeführt. Der Zeitpunkt ihrer Fertigstellung im letzten Jahr war ungewöhnlich: Sowohl vom spanischen Bau- als auch Immobilienmarkt ist eigentlich nur zu hören, dass sie völlig am Boden liegen.

Die Architekten waren Joaquin Torres (Direktor) und Rafael Llamazares (Partner) vom Büro A-cero, das Standorte in Madrid, A Coruña, Dubai, in der Dominikanischen Republik und in Vietnam hat. Die beiden haben im Februar dieses Jahres ein weiteres für Spanien ungewöhnliches Projekt gestartet: Sie sind mit hochwertigen Häusern in Modulbauweise am Markt.

A-cero (1, 2)

Icimar SA

Procisa

Fotos: Luis H. Segovia