Steindetail: wie bei einem wertvollen Marmorfußboden die Erstreinigung und die anschließende Imprägnierung nach den Regeln der Kunst und richtig gemacht werden

Eine korrekte Abschlussreinigung und eine Imprägnierung helfen, Proleme von vornherein zu vermeiden. Quelle: FILA

In unserem Hauptartikel über die Villa in der Ukraine hatten wir das Natursteinmosaik auf dem Fußboden aus der Sicht des Designs betrachtet. Es ist der Lateranbasilika in Rom nachempfunden https://www.stone-ideas.com/88034/mosaik-in-der-lateranbasilika-ukraine-villa/. In diesem Steindetail-Bericht soll es um die Frage gehen, was – generell – zu beachten ist, wenn ein Boden nach der Verlegung erstmals gereinigt und danach imprägniert wird.

Zur Vollendung eines Bauprojekts gehört die Bauabschlussreinigung. Hierbei wird zum Beispiel ein Zementschleier oder der lästige Schmutz der vorangegangenen Arbeiten entfernt.

Diese Erstreinigung ist besonders wichtig, weil der Schmutz sich sonst dauerhaft mit der Oberfläche des Bodenbelags verbinden kann.

4 Faktoren spielen generell für eine Reinigung die entscheidenden Rollen:
* die Chemie des Reinigungsmittels,
* die Mechanik der Reinigung,
* die Temperatur,
* die Einwirkzeit des Reinigungsmittels.

All das wird detailliert auf den Etiketten der Produkte beschrieben – unbedingt ist die Lektüre dieser Informationen zu empfehlen.

Im Fall unserer Villa bestand die besondere Herausforderung bei der Erstreinigung zudem darin, dass man es mit vielen unterschiedlichen Marmorsorten zu tun hatte und dass der Belag poliert war und somit eine besonders empfindliche Oberfläche darstellte.

Unter Beratung durch die international aufgestellte Firma FILA, Spezialist für Reinigung und Pflege von Oberflächen, entschied sich Athena Marmi für FILAs neutralen Reiniger. Der Hersteller bezeichnet ihn als „extrem wirksam und gleichzeitig schonend“.

Gemeint ist damit, dass die Wirksamkeit mittels der entsprechenden Verdünnung auf die jeweilige Bodenoberfläche und Reinigungssituation abgestimmt wird.

Es mag banal klingen, wird aber häufig falsch gemacht: wichtig ist nicht nur, dass der Reiniger mit dem Schmutz in Kontakt kommt und ihn vom Stein löst, sondern auch, dass nachher diese so genannte Schmutzflotte auch wieder vom Stein runterkommt. Sonst, siehe oben, kann es einen dauerhaften Belag auf der Oberfläche geben.

Auf großen Flächen erledigen Flüssigkeitssauger das Entfernen des Schmutzes.

In anderen Fällen sind die Mittel der Hausfrau die besten, nämlich das klare Wasser und das saubere Reinigungstuch.

Nun kann die Imprägnierung auf die saubere und trockene Oberfläche aufgetragen werden.

Bei der Villa in der Ukraine wurde wieder ein Mittel von FILA verwendet. Es war wasserbasiert und ist deshalb nicht nur umweltfreundlich, sondern zieht auch nur kurze Wartezeiten nach sich – man kann diesen Schutz auch auf solche Oberflächen aufbringen, die noch Restfeuchtigkeit haben.

Ein weiterer Vorteil dieses Mittels ist, dass es für alle Steinsorten (und darüber hinaus auch für Böden aus anderen Materialien wie Zementfliesen und Terrazzo usw) verwendet werden kann.

Bei der Villa in der Ukraine wurde mit dem Mittel auch die Wandverkleidung in der Küche, die Treppe und der Kamin behandelt.

In Innenräumen empfiehlt es sich, im Regelfall die Imprägnierung ungefähr einmal im Jahr auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und bei Bedarf zu wiederholen. Für alle anfallenden Reinigungen kann wieder FILAs an erster Stelle genannter Reiniger verwendet werden.

Verwendete Produkte:
* neutraler Reiniger: FILA „Cleaner Pro“
* Imprägnierungsmittel / Fleckschutz: FILA „MP 90 Eco Xtreme“

FILA Surface Care Solutions

(15.08.2021)