Die Ausstellung Diversity United in 2 Hangars im ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin ist bis zum 10. Oktober 2021 verlängert

Šejla Kamerić: Šejla Kamerić: „Liberty“, Acrylglas, LED-Lampen und Metallspikes. Foto: Silke Briel / Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn

Rund 90 Künstler aus 34 Ländern stellen Fragen nach der Rolle des europäischen Kontinents in einer globalisierten Welt

Diversity United zeigt das künstlerische Gesicht Europas und verwandelt den geschichtsträchtigen ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin in eine Kunsthalle auf Zeit. Rund 90 Künstler aus 34 Ländern – nicht nur aus der EU – stehen mit ihren Werken für die enorme Vielfalt und Vitalität der zeitgenössischen europäischen Kunstszene, von Portugal bis Russland, von Norwegen bis in die Türkei.

Die Ausstellung wurde bis zum 10. Oktober 2021 verlängert.

Sie entwickelt sich in neun Kapiteln: Demokratie & Vision, Krise & Widerstand, Erinnerung & Konflikt, Dialog & Monolog, Macht & Gleichheit, Aktion & Abstraktion, Landschaften & Gedankenwelten, Grenzen & Begrenzungen, Erkenntnisse & Perspektiven. Die Arbeiten stellen auch immer wieder Fragen nach der Verantwortung von Europa in einer globalisierten Welt.

Zehn international tätige Kuratoren aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Österreich und Russland haben die Ausstellung erarbeitet und diskutieren das Bild des heutigen Europa, eines Kontinents mit historisch gewachsenen Bindungen und kulturellen Traditionen im Umbruch.

Realisiert wurde die Ausstellung von der Bonner Stiftung für Kunst und Kultur, ermöglicht wurde sie von der Lars Windhorst Foundation, der Daimler AG, New Yorker SE und Meridian Capital Ltd.

Nach Berlin soll Diversity United in Moskau und Paris gezeigt werden.

Wir zeigen einige der Arbeiten, vor allem solche mit Stein.

Diversity United

Lucy + Jorge Orta: „Antarctica Passport Office“, eine ironische Sicht der Einreisebehörden in vielen Ländern. Foto: Silke Briel / Stiftung für Kunst und Kultur, BonnLucy + Jorge Orta: „Antarctic Village No borders“, 2007, Zelte mit Nationalflaggen auf den Planen. Foto: Silke Briel / Stiftung für Kunst und Kultur, BonnTatiana Prouvé: „The Guardian“, Marmor als Nachahmung von Stoff. Fotos: Peter BeckerTatiana Prouvé: „The Guardian“, Onyx als Nachahmung von Stoff. Alicja Kwade: “Konstellation 2020“ und “Das bewegte Leben des Moments“.Ugo Rondinone: „The Mighty and The Sound, 2019“, Blaustein und Edelstahl.Andreas Angelidakis: „Post-Ruin (Pink), Sitzmodule aus Schaumstoff und Vinyl, die die Besucher umgruppieren können. „Die Ruinen machen deutlich, dass nichts für die Ewigkeit ist. Wir sind aufgefordert, stets auf Neue für Demokratie einzutreten.“ “ Patricia Kaersenhout: „Mea Culpa“, 3-D-Druck.

(14.09.2021)