Die US-Regierung hat neue Standards für das Energiesparen beim Bau und im Betrieb staatlicher Gebäude angekündigt und setzt damit Zeichen auch für das private Bauen

Sitz des US-Department of Energy im James V. Forrestal building in Washington DC. Foto aus dem Jahr 2012. Quelle: Library of Congress / <a href="https://commons.wikimedia.org/"target="_blank">Wikimedia Commons</a>, <a href=" https://en.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons_license"target="_blank">Creative Commons License</a>

Die Regelungen treten im April 2023 in Kraft

Das US-Department of Energy (DOE, Energieministerium) hat neue Standards für Neubauten und Modernisierungen von staatlichen Gebäuden angekündigt. Ziel ist, Energie zu sparen und damit die Kosten für Staat zu senken. Zwar spielt Naturstein bei den meisten dieser Bauwerke keine Rolle. Jedoch setzt der Staat so ein Zeichen und gibt privaten Bauherren eine Orientierung.

Neue Standards gibt es auch für Klimaanlagen und Poolheizungen.

Die Maßnahmen werden im April 2023 in Kraft treten.

Insgesamt geht das Ministerium auf seiner Webpage davon aus, dass mit den neuen Standards die Energiekosten für Bau und Betrieb von staatlichen Gebäuden über die nächsten 30 Jahre um insgesamt 15 Milliarden US-$ sinken werden. Damit will die Biden-Regierung auch die Freisetzung von Treibhausgasen reduzieren und zu einer Zero-Carbon-Wirtschaft kommen, wie es auf der Webpage heißt.

Für das Energiesparen am Bau gibt es verschiedene Wege. Einer ist die Auswahl von Baustoffen mit einer günstigen Ökobilanz. Maßnahmen zur Wärmedämmung gehören auch dazu.

Department of Energy

(18.04.2022)