Miszellen: Neuigkeiten rund um Naturstein und Stein

Waschbecken „Extreme XL“. Foto: Glass Design„Extreme XL“ ist der Name des freistehenden Waschbeckens der Firma Glass Design, gefertigt aus mundgeblasenem Material. Für den Sockel benutzt die Firma Marmor, wahlweise Bianco Calacatta oder Nero Marquina. „Dank der Behandlung des Glases mit Nanotechnologie hinterlässt der Kalk keine Spuren und lässt den Blick auf den Marmor frei“, heißt es in den Presseunterlagen.

Krematorien benötigen fossile Brennstoffe und emittieren erhebliche Mengen an klimarelevantem CO2 und anderen Schadstoffen. Der Deutsche Naturwerkstein-Verband weist darauf hin, dass es mit der traditionellen Erdbestattung und der innovativen „Reerdigung“ klimaschonende Alternativen gibt.

„Sandstone“ ist der Name des neuen Hi-Tech Parks, den die Städte Pirna, Heidenau und Dohna im Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge planen.

Werke des Beckumer Bildhauers und Steinmetzen Schmülling sind bis zum 27. November 2022 im Baumberger-Sandstein-Museum ausgestellt.

Aus regionalen Quellen sollen die Steine für das neue Pflaster auf dem Berliner Gendarmenmarkt kommen, meldet die Berliner Zeitung. Gebraucht werden 6000 t „zum Beispiel aus schlesischen Steinbrüchen, aber möglichst nicht aus Asien“, heißt es. Die Ausschreibungen hätten begonnen.

„Scheuerwanderungen“ (schwedisch: Skurvandringar) war ehemals eine Bezeichnung für das Polieren von Kalksteinen. Diese wurden in einem Kreis ausgelegt und ein Ochse oder ein Pferd gingen im Kreis und zogen schwere Steine mit Schleifmittel darüber hinweg, schreibt die Zeitschrift „Monumente“ (5/2002) der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Ein weiteres Thema ist die Spendenkampagne für den Kölner Römerturm.

Über die Restaurierung von Schloss Neuschwanstein berichtet die deutsche Ausgabe von National Geographic (Oktober 2022). Gerade wurde der berühmte Thronsaal fertiggestellt.

Von Kaiser Barbarossa erzählt die Sage, dass er tief im Inneren des Kyffhäuers sitze und dass sein roter Bart durch den Sandstein hindurchwachse. Die historische Person und die Mythen drumherum sind Schwerpunktthema im Heft 10/2022 der Zeitschrift „Damals“. Um „Barbarossa. Die Kunst der Herrschaft“ geht es in 2 Ausstellungen des LWL-Museums für Kunst und Kultur (1, 2).

Mit einem großen Naturstein haben Einbrecher die Scheibe neben der Eingangstür eines Einfamilienhauses in Pfalzdorf am Niederrhein eingeschlagen. Den Brocken hatten die Unbekannten in der Nachbarschaft aus einer Grundstückseinfriedung genommen.

Das Prebischtor aus Sandstein in der Böhmischen Schweiz ist gut zwei Monate nach dem verheerenden Waldbrand wieder zugänglich. Vorerst kann aber nur der Wanderweg von Hřensko genutzt werden.

Die Gewinner der Aga Khan Awards für Architektur 2022 wurden bekanntgegeben. Das Gerichtsgebäude in der Stadt Toulkarem in Palästina, geplant vom Architekturbüro AAU Anastas, war in die Shortlist gekommen (1, 2).

 
Video des Monats: Bildhauer Matthew Simmonds lobt den Carrara Marmor unter anderem dafür, dass man sehr feine Strukturen in den Stein hineinarbeiten kann. Wir hatten über seine filigranen Kunstwerke berichtet und im Spaß gefragt, ob er vielleicht Türen zu im Stein verborgenen Welten gefunden hätte (1).

(19.10.2022)